Von der Talfahrt bis zum Höhenflug

Von der Talfahrt bis zum Höhenflug

Mit Blick auf die Euro-Krise und die aktuelle Unsicherheit der Märkte ist die Entscheidung für eine bestimmte Form der Geldanlage nicht einfach. Aber gerade in Krisenzeiten können Aktien interessant sein.

Trier. Hohe Schulden, Konjunkturabstürze, drohende Bankenpleiten - die großen Wirtschaftskrisen der vergangenen Jahrzehnte zeigten meist die gleichen Symptome. Heute wie auch in der Vergangenheit gab es jedoch eine Allzweckwaffe für den Anleger, die es ihm ermöglichte, sich vor den Unsicherheiten der Währung zu schützen: die Anlage in Sachwerten. Zu diesen gehören auch Aktien.
Weltweit erweist sich die Wirtschaft stets als der Motor von Wohlstand und Fortschritt. Daher gibt es auch für den Anleger keine nachhaltigere Investition als Aktien. Denn er wird Miteigentümer am Firmenvermögen, profitiert damit langfristig vom wachsenden Wert des Unternehmens und erhält häufig noch eine regelmäßige jährliche Ausschüttung in Form einer Dividendenzahlung. Diese Fakten werden häufig übersehen, wenn vordergründig ausschließlich das Risiko von Aktien als Geldanlage betrachtet wird.
In der Vergangenheit zeichneten Aktien in ihren Kursentwicklungen die Krisen nach. Doch in der Regel schafften sie es schnell, sich davon zu lösen, und zwangsläufig folgte die Wertsteigerung. Die Frage, die sich der Anleger stellen muss, ist nur, wie lange kann die Talfahrt andauern, bis ein neuer Höhenflug ansteht? Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass sich Aktien als sichere Geldanlage in Krisenzeiten fast immer bewährt haben. Der Anleger muss für sich nur die Antwort liefern, ob er zu einer langfristigen Anlage bereit ist. Ein Beispiel: Nach der Weltwirtschaftskrise 1929 und der Währungsreform 1948 mussten Anleger teilweise bis zu zehn Jahre auf das erneute Erreichen der ursprünglichen Kurse setzen. Doch im Vergleich zu Anlagen in Bargeld oder Anleihen hatten sie keine Einbußen zu verzeichnen. Auch ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone wird gut aufgestellte Unternehmen zwar tangieren, jedoch nicht gleich aus der Bahn werfen.
Eine persönliche und ganzheitlich betrachtende Beratung soll dem Anleger dabei helfen, das komplexe Thema zu verstehen und die für ihn passende Geldanlage zu finden. Diese Experten der Sparkasse beantworten heute von 17 bis 19 Uhr am TV-Telefon Fragen rund um das Thema: Horst Schilz, Telefon 0651/7199-194, Vermögensberater bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Hermann-Josef Orth, Telefon 0651/7199-195, Vermögensberater bei der Sparkasse Trier, Friedhelm Kunz, Telefon 0651/7199-196, Vertriebsleiter Vermögensmanagement und Private Banking bei der Sparkasse Mittelmosel Eifel Mosel Hunsrück und Lothar Düx, Telefon 0651/7199-197, Vermögensberater bei der Kreissparkasse Vulkaneifel. red

Mehr von Volksfreund