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Wenn die Pumpe Probleme macht

Wenn die Pumpe Probleme macht

"Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt" ist das Motto der Herzwochen. Die Deutsche Herzstiftung klärt bis 30. November bundesweit mit Unterstützung von Herzspezialisten über die häufigste Herzerkrankung auf. Informationsveranstaltungen gibt es auch in der Region.

Mit einem bundesweiten Informationsangebot klärt die Deutsche Herzstiftung mit Unterstützung von mehr als 3000 Herzspezialisten aus den kardiologischen und herzchirurgischen Kliniken, Herzzentren und Praxen über die häufigste Herzerkrankung auf: die koronare Herzkrankheit (KHK).
Sechs Millionen Menschen leiden nach Einschätzung der Stiftung in Deutschland an der KHK, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden jährlich 290 000 Menschen in Deutschland.
"Die koronare Herzkrankheit beginnt früh, oft schon Jahrzehnte vor dem Herzinfarkt", warnt Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.
"Viele der lebensbedrohlichen Folgen dieser Erkrankung der Herzkranzgefäße, also der Adern, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden." Nach Aussage von Meinertz wissen jedoch nur wenige, dass der Lebensstil und die sich daraus entwickelnden Risikokrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes verantwortlich für die Entstehung der KHK sind. "Mit den Herzwochen wollen wir das ändern."
Deshalb hat die Herzstiftung die KHK zum Schwerpunktthema der Herzwochen 2015 gewählt, die unter dem Motto "Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt" stehen.
Besucher der Herzwochen-Veranstaltungen erhalten Informationen aus erster Hand und können den Herzexperten vor Ort ihre Fragen zu Risikovorsorge, Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung (Stent-Behandlung, Bypassoperation, Medikamente) von KHK und Herzinfarkt, aber auch zu anderen Herzproblemen stellen.Veranstaltungen in der Region


Trier-Ehrang: Dienstag, 10. November, 17.30 bis 19 Uhr, Marienkrankenhaus (Aula); Dr. Peter Westrich: "Koronare Herzkrankheit - Lebensstiländerung und
Behandlung mit Medikamenten".

Bitburg: Dienstag, 17. November, 18 bis 20 Uhr, Haus Beda, Dr. Reiner Zotz/Dr. Klaus Befort, "Herz in Gefahr - Koronare Herzkrankheiten und Herzinfarkt".

Prüm: Mittwoch, 18. November, 19 Uhr, St. Joseph-Krankenhaus (Cafeteria), Dr. Andreas Haase, "Vorhofflimmern".

Trier: Samstag, 28. November, 9 bis 12.30 Uhr, Brüderkrankenhaus Trier, "Herz in Gefahr" mit zahlreichen Referenten: Dr. Bernd Krönig (Herzsportgruppen in Trier), Dr. Sven-Karsten Peters (Risikofaktoren der Koronaren Herzkrankheit), Dr. Bruno Sontag (Therapie der Koronaren Herzkrankheit - Medikamente, Lebensstil), Dr. Michael Lindner (Nichtinvasive Therapie der Koronaren Herzkrankheit, Kardio-MRT, Kardio-CT), Dr. Lars-Christian Harland (Herzinfarkt: Verhalten in der Akutsituation), Dr. Michael Lauterbach (Akuttherapie des Herzinfarktes), Dr. Ivar Friedrich (Chirurgische Behandlung: Bypass-Operation), Holger Jungandreas (Herzsport-Gruppe: Sinn und Ziel). red/r.n.
Sämtliche Veranstaltungstermine und Ratgeber-Informationen sind abrufbar unter www.herzstiftung.de/herzwochen (Service-Telefon für Termin-Infos unter 069-955128-333).Extra

Der neue Experten-Ratgeber "Herz in Gefahr - Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt" der Deutschen Herzstiftung informiert über Möglichkeiten der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung der koronaren Herzkrankheit und des Herzinfarkts nach dem heutigen Stand der Medizin in verständlicher Sprache. Der Band (160 Seiten) ist für drei Euro in Briefmarken erhältlich bei: Deutsche Herzstiftung e. V., Bockenheimer Landstraße 94-96, 60323 Frankfurt/Main, Telefon 069/955128-400, oder unter www.herzstiftung.de/khk-sonderband.html redExtra

Wie gefährdet sind Sie? Wer sein Herzinfarkt-Risiko bestimmen möchte, für den bietet die Deutsche Herzstiftung den kostenfreien Herzinfarkt-Risikotest online unter www.herzstiftung.de an. Der Risikotest kann auch als Faltblatt kostenlos bei der Deutschen Herzstiftung angefordert werden unter Telefon 069/955128-400 oder per E-Mail unter info@herzstiftung.de red