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Wenn die Seele den Körper beeinflusst

Wenn die Seele den Körper beeinflusst

Bauchschmerzen bei Stress oder Herzbeschwerden bei Angstgefühlen: Psychosomatische Erkrankungen können sich auf vielfältige Weise äußern. Vier Experten beantworten heute Fragen zu diesem Thema am TV-Lesertelefon.

Trier. Körper und Psyche lassen sich nur schwer trennen. Deshalb sind häufig körperliche Symptome Ausdruck von emotionalen Problemen. Beim Lesertelefon des Trierischen Volksfreunds geben vier Experten Tipps zum Thema psychosomatische Erkrankungen.
Dr. med. Gunther Aurich, Telefon 0651/7199-193, Facharzt für Allgemeinmedizin, Gusterath: Erkennung psychosomatischer Erkrankungen, eingehende Erörterung der Krankenvorgeschichte, körperliche Untersuchung, funktionelle körperliche Beschwerden wie Herzangst, Magen-Darm-Beschwerden, Essstörungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, chronisches Müdigkeitssyndrom, Ausschluss organischer Ursachen, Gesprächstherapie.
Dr. med. Werner Schaan, Telefon 0651/7199-194, Internist Psychotherapie, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier: Einfluss der Psyche auf körperliche Leiden, "Leib-Seele-Einheit", Ursachen psychosomatischer Erkrankungen, Beachtung von Stresssituationen, psychogene Essstörungen, Störungen der Darmfunktion (sog. irritables Kolon), Asthma bronchiale, Bluthochdruck als psychosomatische Erkrankung, Fibromyalgie, Durchführung psychosomatischer Behandlungen, Konfliktverarbeitung.
Dr. med. Annegret Seider, Telefon 0651/7199-195, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Trier: Psychosomatische Erkrankungen bei Kindern (ausgelöst durch Probleme in Kindergarten/Schule, schwere Erkrankung eines Elternteils, chronisch kranke Geschwister, Überforderung der Eltern (alleinerziehend), bei Säuglingen: Regulationsstörungen (Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen), bei Vorschul-/Schulkindern: Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schlafstörungen, bei Jugendlichen: Essstörungen (Adipositas/Anorexie, Bulimie), Tics, Angststörungen, psychische Komponente bei chronischen Erkrankungen wie Asthma bronchiale und Neurodermitis, gestörte Eltern-Kind-Beziehung.
Dr. med. Katharina Lemberg-Lichterfeld, Telefon 0651/7199-196, Nervenärztin, Ettelbrück: Gestörtes Gesundheitsverhalten, soziale Anpassungsschwierigkeiten, Abgrenzung zur Psychopathie, psychogene Essstörungen, unerklärliches Völlegefühl mit Übelkeit, Störungen der Darmfunktion (irritables Kolon), Neurosen als Folgen (frühkindlicher) seelischer Konflikte, Psychosen, Therapiemöglichkeiten.red