Wenn maßloses Zocken gefährlich wird

Wenn maßloses Zocken gefährlich wird

Experten regionaler Beratungsstellen geben heute am Telefon Tipps bei Spielsucht im Rahmen des bundesweiten Aktionstages "Glücksspielsucht". Denn immer mehr Menschen sind spielsüchtig, und die Betroffenen werden immer jünger.

Sarah Adam,0651-7199-197. Foto: unknown (g_mehrw
Edelgard Metzler,0651-7199-195. Foto: (g_mehrw

Das Spielen um Geld (Glückspiel) wie auch das Spielen am Computer kann problematisch werden oder gar in eine Abhängigkeit führen - der Betroffene verliert die Kontrolle. Folgen können im Falle des Glücksspiels zunehmende finanzielle Probleme bis hin zur Verschuldung und der Verlust von Freunden, Familie oder Arbeitsplatz sein.
Hilfe finden Betroffene und Angehörige für diese Verhaltenssüchte bei den spezialisierten Beratern der Regionalen Fachstellen Spielsucht. Hier handelt es sich um ein besonderes Netz von Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz, die 2008 ins Leben gerufen wurden.
In unserer Region befinden sich Fachstellen Spielsucht in Bitburg, Trier und Wittlich, jeweils bei unterschiedlichen Trägern der Suchthilfe. Zu den Hilfsangeboten zählen Einzel-, Paar- und Familiengespräche, die Vermittlung in und Beantragung von stationären Therapien sowie die Nachsorge. Bitburg und Trier bieten zusätzlich die Möglichkeit der ambulanten Therapie. Alle drei Fachstellen bieten für verschuldeten Glückspieler außerdem Schuldner- und Insolvenzberatungen.

Edelgard Metzler ist Suchtberaterin beim Caritasverband Westeifel, sie berät heute unter Telefon 0651-7199-195.
Anja Wallerius ist Diplom-Psychologin beim Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück in Wittlich und ist unter der Nummer 0651-7199-196 erreichbar.
Sarah Adam ist Diplom-Pädagogin und Sozialtherapeutin Sucht bei der Beratungsstelle "Die Tür" für die Stadt Trier und den Kreis Trier-Saarburg. Sie ist erreichbar unter Telefon 0651-7199-197. red

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