Wer wann wie in Ruhestand gehen kann

Wer wann wie in Ruhestand gehen kann

Die Nachricht hat wohl bei nicht wenigen Menschen für Verunsicherung gesorgt: Das gesetzliche Rentenalter wird von 65 auf 67 Jahre angehoben. Doch ab wann gilt diese neue Regelung? Wer ist betroffen? Und gibt es Vertrauensschutz? Diese und alle anderen Fragen der TV-Leser beantworten Experten heute bei der Telefonaktion zum Thema "Rente mit 67".

Trier. (red) Bei der TV-Telefonaktion zum Thema "Rente mit 67" stehen den TV-Lesern heute von 17 bis 19 Uhr drei Experten der Deutschen Rentenversicherung Rede und Antwort: der Leiter Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung in Trier, Heinz Leisen, sowie seine Mitarbeiterinnen Uta Nawroth und Elisabeth Hermes. Die Rente mit 67 kommt, allerdings nicht von heute auf morgen. Wie die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mitteilt, erhöht sich erst ab 2012 die Altersgrenze schrittweise. Jahr für Jahr steigt sie dann um jeweils einen Monat von 65 auf 67 Jahre, bei der Altersrente für schwer Behinderte von 63 auf 65 Jahre an. Abgeschlossen wird die Anhebung 2029 sein. Zahlreiche Versicherte genießen zudem Vertrauensschutz. Für sie gelten die bisherigen Regelungen weiter. Von der Anhebung der Altersgrenze ausgenommen ist beispielsweise, wer vor dem 1. Januar 1955 geboren ist und vor dem 1. Januar 2007 einen Altersteilzeit-Vertrag abgeschlossen hat. Und es gibt eine weitere wichtige Ausnahme: Wer die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt hat, kann auch künftig ohne Abschläge mit 65 Jahren in Rente gehen.Die Regelungen zu Altersgrenzen, Abschlägen und Vertrauensschutz sind vielfältig. Deshalb berät die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz individuell bei der Planung des Ruhestands. Weitere Informationen gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, bei den Auskunfts- und Beratungsstellen sowie am kostenlosen Servicetelefon unter der Nummer 0800/100048 016. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,3 Millionen Versicherte, 73 000 Arbeitgeber und zahlt 660 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

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