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Wie Sie richtig für den Pflegefall im Alter vorsorgen

Wie Sie richtig für den Pflegefall im Alter vorsorgen

Pflege im Alter - ein Thema, das in vielen Menschen Ängste weckt. Seit Jahresbeginn gibt es eine staatlich geförderte private Pflegeversicherung, benannt nach dem derzeitigen Bundesgesundheitsminister. Was der Pflege-Bahr bringt, erklären den TV-Lesern heute vier Vorsorge-Experten von den Sparkassen am Telefon.

Bis 2030 wird in Deutschland die Zahl der Menschen ab 60 Jahre und älter um nahezu acht Millionen zunehmen. 80-Jährige und damit besonders auf Hilfe Angewiesene wird es bis 2050 gegenüber heute fast doppelt so viele geben. In Summe wird die Anzahl der pflegebedürftigen Deutschen im Jahr 2050 aller Voraussicht nach die Vier-Millionen-Grenze übersteigen. Experten rechnen damit, dass dann fast dreimal so viele Pflegeheimplätze wie heute benötigt werden.
Die Kosten für einen durchschnittlichen Heimplatz ohne Pflegestufe beginnen bei über 2500 Euro. Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt davon jedoch nur einen Teil: In Pflegestufe III beträgt der Zuschuss beispielsweise maximal 1550 Euro pro Monat.
Um die Bürger zu mehr privater Vorsorge zu motivieren, gibt es seit Jahresbeginn den sogenannten Pflege-Bahr, eine staatlich geförderte private Pflegeversicherung, benannt nach dem derzeitigen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Ab 18 Jahren bis ins hohe Alter und ohne Gesundheitsprüfung kann sie bereits mit einem eigenen monatlichen Beitrag von zehn Euro abgeschlossen werden. Der monatliche Zuschuss vom Staat beträgt jeweils fünf Euro.
Ausgeschlossen von der Antragstellung sind lediglich bereits Pflegebedürftige und Personen, die bereits Pflegeleistungen erhalten (haben).
Die individuellen Beiträge zum Pflege-Bahr sind abhängig vom Alter des Versicherungsnehmers und vom Versicherungsbetrag.

Heute, von 17 bis 19 Uhr, bietet der Trierische Volksfreund seinen Lesern einen speziellen Service: Sie können vier Vorsorge-Experten der Sparkassen Ihre Fragen zum Thema Pflege-Bahr stellen. Für Sie am Telefon sind: Michael Heber, 0651/7199-194, Versicherungsberater bei der KSK Bitburg-Prüm, Michael Franzen, 0651/7199-195, Leiter Versicherungsagentur bei der Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück, Thomas Jaax, 0651/7199-196, Versicherungsfachmann bei der KSK Vulkaneifel, Stefan Koster, 0651/7199-197, Fachberater Versicherungen bei der Sparkasse Trier.
Hinweis: Namen bleiben anonym.red