Vom Militär auf Herz und Nieren geprüft Wie ein Panzer in Trier getestet wird: Hier kommt der Leo an seine Grenzen (Video)

Trier · Seit einem halben Jahrhundert zählt der Leopard zu den besten Kampfpanzern der Welt. Im Ukraine-Krieg wird er seine ersten Kampferfahrungen sammeln. Auf der Wehrtechnischen Dienststelle 41 der Bundeswehr in Trier wurde er mit entwickelt.

Wenn die ersten Leopard 2 Panzer in der Ukraine ankommen und ins Gefecht fahren, dann führt ihre Entstehungsgeschichte auch nach Trier – und das schon seit bald einem halben Jahrhundert. Denn hier, auf dem Grüneberg, werden seit den 1960er-Jahren Fahrzeuge der Bundeswehr, aber auch nicht-militärische Fahrzeuge, auf Herz und Nieren geprüft. Und dazu zählt auch der Leopard, der seit 1965 in verschiedenen Versionen produziert wird. Wie Jürgen Simon, Direktor der Wehrtechnischen Dienststelle 41 der Bundeswehr – so der offizielle Titel der Anlage – erläutert, gibt es mehrere Prüfstellen dieser Art in Deutschland, die unterschiedliche Schwerpunkte haben. Dazu zählen unter anderem eine Einrichtung, die Schiffe prüft, die WTD 71 in Eckernförde, eine weitere Dienststelle, die Waffen und Munition untersucht, oder die WTD 61 in Manching (Bayern), wo Flugzeuge erprobt werden.

 Seit den 1960er-Jahren werden über den Dächern der Stadt Trier in der Wehrtechnische Dienststelle 41 allerlei Bundeswehrfahrzeuge getestet.

Seit den 1960er-Jahren werden über den Dächern der Stadt Trier in der Wehrtechnische Dienststelle 41 allerlei Bundeswehrfahrzeuge getestet.

Foto: Roland Morgen/Portaflug Föhren/Roland Morgen