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Rheinland-Pfalz: Ex-AfD-Mann Jens Ahnemüller belastet Michael Frisch

Landespolitik : Konzer Ex-AfD-Mann erhebt Vorwürfe: Frisch hat „gelogen“

In der Affäre um einen Ex-Mitarbeiter mit NPD-Vergangenheit widerspricht Jens Ahnemüller dem Trierer AfD-Chef und Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. Der weist Kritik zurück.

(flor) In der Affäre um einen Ex-Mitarbeiter der Trierer AfD mit NPD-Vergangenheit belastet der Konzer Landtagsabgeordnete Jens Ahnemüller Michael Frisch. Ahnemüller, der mit dem Trierer AfD-Chef einst ein Büro teilte, behauptet: Der Mann sei auf „Willkür“ von Frisch eingestellt worden, obwohl zwei Stadtratsmitglieder der AfD wegen dessen politischer Vergangenheit gegen eine Anstellung gestimmt hätten. Dass Frisch die Vergangenheit des Mannes nicht gekannt habe, den Sicherheitsbehörden auf dem Schirm hatten,  sei „gelogen“. Ahnemüller deutet auch an, dass der Ex-Mitarbeiter Reden von Frisch vorbereitet habe. Frisch widerspricht: Die Stadtratsfraktion habe einstimmig beschlossen, „Herrn S. in einem Bürojob auf 450-Euro-Basis zu beschäftigen“. Politische Reden für Fraktion oder Partei habe dieser nie geschrieben. Ahnemüllers Behauptungen seien „falsch“. Ahnemüller war aus der AfD geflogen, weil ihm die Partei wiederum Kontakte zu Sascha Wagner vorwarf – dem Ex-NPD-Vize im Land.