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Verbraucher
Hier steigen die Spritpreise, in Luxemburg fallen sie

FOTO: dpa / Oliver Berg
Trier. Von Bernd Wientjes

Während die Preise an den hiesigen Zapfsäulen seit Wochen nur eine Richtung kennen, nämlich nach oben, sind sie in Luxemburg gefallen. Kostete der Liter Super Ende Oktober noch 1,219 Euro, waren es am Freitag 1,202 Euro. Auch Diesel ist ein wenig billiger geworden: von 1,169 auf 1,162 Euro.

Diesseits der Grenze müssen Autofahrer hingegen immer noch tief in die Tasche greifen. Bis zu 1,64 Euro wurden am Freitagmittag in Trier für den Liter Super verlangt, in Wittlich waren es sogar 1,659 Euro, und Diesel kostete dort 1,649 Euro. Falls es überhaupt alle Kraftstoffarten gibt. Noch immer kämpfen die Tankstellen in Rheinland-Pfalz, unter anderem in Trier, mit Nachschubproblemen. Der Rhein führt trotz des Regens der vergangenen Tage noch immer nicht ausreichend Wasser, so dass die Tankschiffe nicht voll beladen zu den Tanklagern fahren können. Zwar gebe es durch das Niedrigwasser punktuelle Lieferschwierigkeiten, doch der ADAC sagt: „Der enorme bundesweite Preissprung der vergangenen Wochen ist deutlich übertrieben.“ Zumal die Preise am Rohölmarkt deutlich gesunken seien. Das ist auch die Erklärung, warum das Tanken in Luxemburg billiger geworden ist.

In Frankreich formiert sich Widerstand gegen die Erhöhungen der Treibstoffpreise. Dort soll es am Samstag Straßenblockaden geben.

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