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Düsseldorf
Laschet kritisiert Vorgehen im Fall Skripal

Düsseldorf.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat in einer Mitteilung auf Twitter das Vorgehen des Westens gegen Russland in der Affäre Sergej Skripal kritisiert. "Wenn man fast alle Nato-Staaten zur Solidarität zwingt, sollte man dann nicht sichere Belege haben? Man kann zu Russland stehen, wie man will, aber ich habe im Studium des Völkerrechts einen anderen Umgang der Staaten gelernt", schrieb Laschet. Der NRW-Regierungschef ist damit der erste namhafte CDU-Politiker, der sich in dieser Sache kritisch zu Wort meldet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte hingegen die Position der britischen Premierministerin Theresa May geteilt und die russische Regierung für den Giftgasanschlag auf den Ex-Agenten verantwortlich gemacht.

(kib)