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Managua/Genf
Nicaraguas Präsident Ortega unter Druck

Managua/Genf. Die Vereinten Nationen und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben die Regierung Nicaraguas aufgefordert, das blutige Vorgehen gegen Demonstranten zu stoppen. Die Gewalt mit vielen Toten und Verletzten sei entsetzlich, betonte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf.

OAS-Generalsekretär Luis Almagro verurteilte das brutale Einschreiten, das von "repressiven Kräften" ausgehe. In einer Videobotschaft rief er dazu auf, eine unabhängige Expertengruppe zur Untersuchung der Gewalt zu berufen. Seit Wochen gibt es in Nicaragua Massenproteste; mindestens 100 Menschen kamen ums Leben.

(epd)