| 07:50 Uhr

Berlin
Union und SPD streiten über neue Euro-Politik

Berlin. Zwischen Union und SPD entwickelt sich das Thema Euro-Politik zu einem handfesten Problem. Die Union ist bei der geplanten Erweiterung des damals zur Euro-Rettung geschaffenen Stabilitätsmechanismus (ESM) hin zu einem Europäischen Währungsfonds auf die Bremse getreten. In der Fraktionssitzung heute will der Finanzpolitiker Ralph Brinkhaus klarstellen lassen, dass die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag nicht im Sinne der EU-Kommission zu interpretieren seien. Die fordert eine rasche Umsetzung der Reformpläne aus Brüssel. SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles kritisierte die Union für das Ziehen "roter Linien" scharf und mahnte den Koalitionspartner zur Vertragstreue. Nahles sprach von einer "Kampfansage".

Zwischen Union und SPD entwickelt sich das Thema Euro-Politik zu einem handfesten Problem. Die Union ist bei der geplanten Erweiterung des damals zur Euro-Rettung geschaffenen Stabilitätsmechanismus (ESM) hin zu einem Europäischen Währungsfonds auf die Bremse getreten.

In der Fraktionssitzung heute will der Finanzpolitiker Ralph Brinkhaus klarstellen lassen, dass die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag nicht im Sinne der EU-Kommission zu interpretieren seien. Die fordert eine rasche Umsetzung der Reformpläne aus Brüssel. SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles kritisierte die Union für das Ziehen "roter Linien" scharf und mahnte den Koalitionspartner zur Vertragstreue. Nahles sprach von einer "Kampfansage".

(jd/kd/qua)