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Berlin
Versicherer: Rente mit 69 darf kein Tabu sein

Berlin. Angesichts des wachsenden Drucks auf die gesetzliche Rente plädiert die deutsche Versicherungswirtschaft für eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters. Eine Erhöhung auf 68 oder 69 Jahre ab 2030 beziehungsweise 2040 dürfe angesichts einer steigenden Lebenserwartung nicht tabu sein, sagte Peter Schwark, Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), in Berlin.

Heute nimmt eine Rentenkommission der Bundesregierung ihre Arbeit auf. Das Beratungsgremium soll bis 2020 Vorschläge für die langfristige Absicherung der Rente - für die Zeit nach 2025 - machen. Vier von fünf Beschäftigten erwarten laut einer Umfrage im Auftrag des DGB, dass sie im Alter "gar nicht" oder nur "gerade so" zurechtkommen.

(dpa)