Kabul
Viele Tote bei Luftangriff in Nordafghanistan

Exklusiv | Kabul. Bei Angriffen der afghanischen Luftwaffe auf ein angebliches Taliban-Treffen in der Nordprovinz Kundus sind zwischen 15 und 60 Menschen getötet worden, darunter offenbar auch Zivilisten. Einer Stellungnahme der Armee zufolge haben die Luftschläge 15 Talibankämpfer getötet und weitere zehn verletzt. Der Sender Tolo TV berichtete von mindestens 25 Toten und Verletzten. Ein Mitglied des Provinzrats sagte, der Angriff habe eine Koranschule getroffen. Seines Wissens nach seien 50 bis 60 Taliban-Kämpfer ums Leben gekommen. Die Terrorgruppe verbreitete per E-Mail eine Botschaft, in der sie die Regierung beschuldigt, mit einem "barbarischen Bombardement" 150 Zivilisten getötet und verletzt zu haben. Die Taliban sind dafür bekannt, Zahlen zu übertreiben.

Bei Angriffen der afghanischen Luftwaffe auf ein angebliches Taliban-Treffen in der Nordprovinz Kundus sind zwischen 15 und 60 Menschen getötet worden, darunter offenbar auch Zivilisten. Einer Stellungnahme der Armee zufolge haben die Luftschläge 15 Talibankämpfer getötet und weitere zehn verletzt. Der Sender Tolo TV berichtete von mindestens 25 Toten und Verletzten. Ein Mitglied des Provinzrats sagte, der Angriff habe eine Koranschule getroffen. Seines Wissens nach seien 50 bis 60 Taliban-Kämpfer ums Leben gekommen. Die Terrorgruppe verbreitete per E-Mail eine Botschaft, in der sie die Regierung beschuldigt, mit einem "barbarischen Bombardement" 150 Zivilisten getötet und verletzt zu haben. Die Taliban sind dafür bekannt, Zahlen zu übertreiben.

In Südafghanistan weitet sich zur gleichen Zeit der zivile Widerstand gegen den Krieg zwischen Taliban und afghanischer Regierung aus. In der Provinz Helmand versammeln sich Menschen, die ein Ende der Morde fordern. Zuletzt hatte der afghanische Präsident Aschraf Ghani den Taliban eine Waffenruhe und ihre Anerkennung als politische Gruppe in Aussicht gestellt.

(dpa)