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Umwelt
Energiewende im Land: Region Trier vorne mit dabei

Die Energiewende in Rheinland-Pfalz macht Fortschritte, und laut Umweltministerin Höfken macht dabei auch die Region Trier ihre Hausaufgaben.
Die Energiewende in Rheinland-Pfalz macht Fortschritte, und laut Umweltministerin Höfken macht dabei auch die Region Trier ihre Hausaufgaben. FOTO: Martin Schutt / dpa
Morbach/Mainz. Wie steht es um die die Energiewende in Rheinland-Pfalz? Umweltministerin Höfken hat dazu positive Nachrichten und zeichnet in der Einheitsgemeinde Morbach besonders fortschrittliche Projekte aus. Von Christian Moeris

Auf einer Regionalkonferenz der Energieagentur Rheinland-Pfalz in der Einheitsgemeinde Morbach im Hunsrück hat Landesumweltministerin Ulrike Höfken am Dienstagabend regionale Projekte zum Klimaschutz ausgezeichnet. Neben einem Energiegewinnhaus in Kirchberg (Rhein-Hunsrück-Kreis) würdigte Höfken den Neubau der Kita St. Peter in Wittlich-Wengerohr als herausragendes Projekt und Beitrag zum Klimaschutz. Zudem erklärte die Ministerin den Rhein-Hunsrück-Kreis zum führenden Landkreis in Sachen Klimaschutz, da dort bereits gegenüber 1990 ganze 87 Prozent der Treibhausgase eingespart würden. Damit erfülle der kleine Landkreis im Hunsrück bereits schon jetzt die Ziele des Pariser Klimaabkommens.

Höfken: „Aber auch die Region Trier ist bei der Energiewende im Land ganz vorne mit dabei.“ Auch Morbach sei ein zentraler Symbolort für die Weiterentwicklung regenerativer Energien, sagte Höfken. „Es reisen viele Menschen von außerhalb an, um die Projekte, die hier umgesetzt wurden, in Augenschein zu nehmen.“

Mit dem Voranschreiten der erneuerbaren Energien gehe auch eine Wertschöpfung in den Kommunen einher, sagte Höfken. Mit den Pachteinnahmen, der Gewerbesteuer und anderen Umsätzen aus der Erzeugung regenerativer Energien bleibe viel Geld in den Kommunen.