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Gedenkfeier für die Opfer der BASF-Explosion

ARCHIV - Auf Halbmast hängen die BASF-Fahnen am 27.10.2016 vor einer Werkseinfahrt des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz). Fast zwei Wochen nach der tödlichen Explosion bei dem Unternehmen soll am Sonntag bei einem Gottesdienst der Opfer gedacht werden. Foto: Uwe Anspach/dpa (zu dpa „Kirchen organisieren Gedenkfeier für die Opfer der BASF-Explosion“ vom 29.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Auf Halbmast hängen die BASF-Fahnen am 27.10.2016 vor einer Werkseinfahrt des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz). Fast zwei Wochen nach der tödlichen Explosion bei dem Unternehmen soll am Sonntag bei einem Gottesdienst der Opfer gedacht werden. Foto: Uwe Anspach/dpa (zu dpa „Kirchen organisieren Gedenkfeier für die Opfer der BASF-Explosion“ vom 29.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Uwe Anspach (dpa)
Ludwigshafen. Fast zwei Wochen nach der tödlichen Explosion bei der BASF soll heute bei einem Gottesdienst der Opfer gedacht werden. Organisiert wird die Feier in einer katholischen Kirche im Stadtteil Oppau von den beiden großen christlichen Kirchen und ihren Notfallseelsorgern. dpa

Fast zwei Wochen nach der tödlichen Explosion bei der BASF soll am (heutigen) Sonntag (17.00 Uhr) bei einem Gottesdienst der Opfer gedacht werden. Organisiert wird die Feier in einer katholischen Kirche im Stadtteil Oppau von den beiden großen christlichen Kirchen und ihren Notfallseelsorgern. Sie haben Angehörige und Kollegen der Opfer sowie Hilfs- und Einsatzkräfte eingeladen. Außerdem ging die Einladung an „alle, die schwer an ihrer Verantwortung zu tragen haben“.

Geplant sind Ansprachen der Geistlichen, zudem soll ein Imam ein muslimisches Gebet vortragen. Außer dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz (SPD) werden auch mehrere Vertreter der BASF erwartet, darunter der Leiter der Werkfeuerwehr, Rolf Haselhorst, und der Leiter Standortmanagement, Werner Regenberg. Bei der Explosion am 17. Oktober waren zunächst drei Menschen getötet worden, 30 wurden verletzt, acht davon schwer.
Nach BASF-Angaben war am Samstag zudem ein Mitarbeiter der Werksfeuerwehr an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben, so dass die Zahl der Toten auf vier stieg. Die Ermittler vermuten, dass es zu dem Unglück kam, als ein Mitarbeiter einer Fremdfirma eine falsche Rohrleitung anschnitt, die ein brennbares Gemisch enthielt.