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Reitz' "Heimat"-Epos digital restauriert: Vorführungen in der Landeshauptstadt

Mainz. Gut 30 Jahre nach der Erstaufführung wird im Februar in Mainz eine neue digitale Fassung des ersten Teils des "Heimat"-Epos von Regisseur Edgar Reitz gezeigt. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) würdigte am Freitag den im Hunsrück spielenden Zyklus als Jahrhundertwerk. dpa/lrs

"Heimat" gelte als filmisches Schlüsselwerk zur jüngeren deutschen Geschichte, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das Thema Heimat in einer globalisierten Welt werde darin eindrucksvoll behandelt.

"Heimat - eine deutsche Chronik" hatte 1984 in Venedig Premiere gefeiert, war später aber nicht mehr vorführbar gewesen. In fast fünfjähriger Arbeit wurde das Werk gerettet und kann nun in neuer Bild- und Tonqualität gezeigt werden. Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die Kulturstiftung des Bundes unterstützten dies mit insgesamt 136.000 Euro. Erstmals vorgeführt wird der Film in elf Teilen am 7. und 8. Februar im Frankfurter Hof in Mainz.

Zu dem "Heimat"-Epos von Reitz gehören weitere Werke aus den Jahren 1992, 2004 und 2013. Geschildert werden die Schicksale einer Familie aus dem fiktiven Hunsrück-Dorf Schabbach. Der 1932 in der Region geborene Reitz spannt einen Bogen von 1919 bis zur Jahrtausendwende.

Informationen zu den Vorführungen im Frankfurter Hof:
http://www.frankfurter-hof-mainz.de/index.php?section=FullSearch