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Sommerliche Aussichten: Auch in Trier bleibt das Wetter prima

Sonnenaufgang an der Mosel. Der September verspricht noch viele Tage mit solchen Bildern.
Sonnenaufgang an der Mosel. Der September verspricht noch viele Tage mit solchen Bildern. FOTO: Rainer Neubert
Trier. Mit dme 1. Septembger beginnt zwar der meteorologische Herbst. Der Endspurt des Sommers entwickelt sich allerdings immer mehr zu einem Dauerlauf. Das schöne Wetter soll noch mindestens bis Mitte September bleiben, sagt TV-Experte Dominik Jung. Rainer Neubert

Wenn TV-Meteorologe Dominik Jung sich in den vergangenen Monaten zu Wort gemeldet hat, hatte er häufig wenig Erfreuliches zu verkünden. Zwar meldet er nun schon wieder eine "bizarre Wetterlage". In diesem Fall werden ihm allerdings viele unserer Leserinnen und Leser verzeihen: "Es scheint so, als wolle der September tatsächlich das nachholen, was der eigentliche Hochsommer versäumt hat: nämlich viel Sonne und Hitze!"

Auch in der Region Trier sollen demnach mindestens die kommenden zwei Wochen prächtiges Spätsommerwetter bieten, möglicherweise sogar darüber hinaus. Jung: "Es wird zwar am Sonntag und Montag einen kleinen Einbruch mit mehr Wolken und etwas niedrigeren Temperaturen geben. Dann kommt aber die Sonne zurück." Die Höchstwerte könnten vielfach erneut die 30-Grad-Marke erreichen und sogar in der Spitze bis auf 34 Grad klettern. "Nach den Rekordwerten vom vergangenen Wochenende könnte uns das weitere Rekorde für die Jahreszeit bescheren."

Die Entwicklung sei zwar noch mit einem Unsicherheitsfaktor versehen, aber dennoch ein realistisches Szenario. Aus Südwesteuropa soll sich demnach schon wieder sehr warme bis heiße Luft in unsere Breiten in Bewegung setzen. Für Teile von Frankreich werden in der kommenden Woche noch einmal Spitzenwerte zwischen 35 und knapp 40 Grad simuliert. Laut Jung wären das für September neue Allzeitrekordwerte.

Die durchwachsene Bilanz für den meteorologischen Sommer: Die Temperaturen lagen ein wenig über dem langjährigen Schnitt. "Dass die Menschen diesen Sommer nicht als besonders schön empfunden haben, ist für den Wetterexperten verständlich: "Schließlich gab es immer wieder Schauer und Gewitter, im Juni sogar eine extreme und noch nie in der Form beobachtete Unwetterserie. Da tröstet es nun mal kaum, dass der Regen oftmals warm war."

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