Militärstützpunkt

US-Militär setzt auch unter Donald Trump auf Spangdahlemer Airbase

F16 über der US-Airbase Spangdahlem. FOTO: klaus kimmling (kik), klaus kimmling

Spangdahlem/Mainz. Mehr als zwei Milliarden Dollar wollen die Vereinigten Staaten bis 2023 in die Militärstützpunkte im Land investieren. Das sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz nach einem Besuch in den USA. Von dem Geld profitiert auch der Standort in der Eifel.

(flor) Die US-Armee setzt auch unter Präsident Donald Trump auf ihre Militärstützpunkte in Rheinland-Pfalz. Im Gespräch mit unserer Zeitung sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD), die USA wollten im Haushaltsjahr 2019 gut 570 Millionen US-Dollar (etwa 459 Millionen Euro) und bis zum Jahr 2023 insgesamt zwei Milliarden Dollar (gut 1,6 Milliarden Euro) in die rheinland-pfälzischen Standorte investieren. „Die US-Armee lässt die Strukturen weiter aufwachsen. Das ist ein erfreuliches Signal, von dem auch die Bauwirtschaft in unserem Land profitieren wird“, sagte Lewentz unserer Zeitung. Der 54-Jährige war in die USA gereist, um mit hochrangigen Vertretern des Verteidigungsministeriums, des Außenressorts und des Kongresses zu sprechen.

Von den US-Plänen profitiert auch die Airbase in Spangdahlem. Lewentz sagte, dass in den kommenden Jahren etwa 300 Millionen Dollar (mehr als 241 Millionen Euro) in der Eifel vorgesehen sind. Geld fließt ins neue Krankenhaus und die Vorbereitungen, eine Spezialeinheit aus dem englischen Mildenhall aufzunehmen und die Vorbereitungen, eine Spezialeinheit aus dem englischen Mildenhall aufzunehmen, wo die US-Airbase schließt. Lewentz rechnet damit, dass Mitarbeiter des Stützpunktes bis 2023 nach Spangdahlem und nach Ramstein verlegt werden. Die USA planen darüber hinaus weitere Investitionen in Rheinland-Pfalz, wo 18 500 Soldaten stationiert sind, 11 000 US-Zivilangestellte arbeiten und 21 000 Familienangehörige leben: 258 Millionen Euro sollen in einen Krankenhausbau in Weilerbach fließen, 96 Millionen Euro in Lagerkapazitäten in Ramstein und mehr als 400 Millionen Euro in Schulbauprojekte. Für Baumholder (Kreis Birkenfeld) sind 32 Millionen Dollar (26 Millionen Euro) geplant - vor allem für Unterkünfte.