Adieu, Bullenwürfel

Als hätte die Mainzer Landesregierung nicht schon Finanzprobleme genug, reißt ihr das Trierer "Giftpräsidium" jetzt noch ein neues Loch ins ohnehin leere Portemonnaie. Eine ärgerliche Situation, aber nun mal nicht zu ändern.

So viel ist klar: Das Land wird etliche Millionen springen lassen müssen, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Klar ist aber auch: Eine neuerliche Sanierung des gerade erst sanierten Gebäudes ist dem Steuerzahler nicht zuzumuten. Zumal nicht garantiert werden kann, ob's mit der Sanierung wirklich gehalten ist oder womöglich eine neue Erkrankungswelle Triers Polizei matt setzt. Auf der Dauerbaustelle "Giftpräsidium" ist in der Vergangenheit schon genug experimentiert und Steuergeld versenkt worden. Höchste Zeit, dass das Millionengrab endlich zugeschaufelt und der Bau abgerissen wird. Und dass Triers Polizei endlich Arbeitsbedingungen bekommt, wie sie in Mainzer Ministeriumsstuben selbstverständlich sind. r.seydewitz@volksfreund.de

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