Bloß kein Risiko

Die Parteien im rheinland-pfälzischen Landtag verzichten bei ihren Vertretern für die Bundesversammlung im Mai auf den Showfaktor. Auf den Vorschlagslisten von SPD und FDP stehen vor allem Landtagsabgeordnete. Auch die CDU kündigte am Mittwoch in Mainz an, vor allem auf Politiker setzen zu wollen.

Mainz. (ren) Keine Stars, keine Sternchen, dafür den jüngsten Bürgermeister des Landes, Nico Steinbach (25) aus Oberweiler im Eifelkreis Bitburg-Prüm, schickt die rheinland-pfälzische SPD zur Bundespräsidentenwahl. Weitere Nicht-Parlamentarier auf einem der 16 SPD-Tickets sind die Mainzer Chemie-Professorin Claudia Felser, der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid und Theresia Riedmaier, Landrätin im Kreis Südliche Weinstraße und Landes-Parteivize.

Die CDU beschließt erst heute die Liste ihrer zwölf Vertreter. Bei ihr gilt angesichts des knappen Vorsprungs ihres Kandidaten Horst Köhler das Motto "keine Experimente!". "Wir benennen keine prominenten Nicht-Politiker", sagt der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer Hans-Josef Bracht. Ganz aus eigenen Reihen rekrutiert die FDP-Fraktion ihre Delegation mit Herbert Mertin, Landtagsvizepräsident Hans Artur Bauckhage sowie Fraktionsvize Günter Eymael.

Weitere Wahlleute der SPD sind Ministerpräsident Kurt Beck, Landtagspräsident Joachim Mertes, Fraktions-Chef Jochen Hartloff, Fraktionsgeschäftsführerin Barbara Schleicher-Rothmund, Parteigeneralin Heike Raab, die Minister Doris Ahnen und Hendrik Hering sowie Ulla Brede-Hoffmann, Günther Ramsauer, Harald Schweitzer, Astrid Schmitt und Carsten Pörksen.

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