Hochwasser: Das Aufräumen beginnt – Dank an alle Helfer

Hochwasser : Das Aufräumen beginnt – Dank an alle Helfer

Viele Anwohner atmen auf: Die Hochwasserlage an der Mosel und ihren Nebenflüssen entspannt sich langsam. Die Schäden sind überwiegend gering – auch dank des Einsatzes der vielen Helfer, deren Engagement wir mit dieser Bilderfolge noch einmal würdigen wollen.

Aufatmen in den Hochwassergebieten: Der Deutsche Wetterdienst sagte am Montag nur noch geringe Niederschläge für die kommenden Tage voraus. Das entspannt die Lage nicht nur an der Mosel und Saar mit ihren Nebenflüssen, sondern auch am Rhein. An den Pegeln Maxau, Speyer und Mannheim fielen die Rhein-Pegelstände am Montagmorgen, in Koblenz wurde die Scheitelwelle am Vormittag erreicht.

Christian Wilfer vom Zweckverband Zeltingen-Rachtig kehrt mit der Machine braune Brühe von den Straßen in Erden. Foto: klaus kimmling/Klaus Kimmling

In Trier fiel der Pegelstand der Mosel in der Nacht zum Montag unter die Acht-Meter-Marke, wie das Hochwassermeldezentrum  mitteilte. „Und wir gehen davon aus, dass sich der Trend weiter fortsetzen wird“, sagte Sprecher Michael Schuhmacher. Heute könnte der Pegelstand in Trier bereits unter sieben Metern liegen: „Dann wird voraussichtlich auch die Schifffahrt wieder möglich sein.“ 

Sabine Schmitz rückt der braunen, zähen Brühe mit einer Spritze und vor allem sauberem Wasser zu Leibe und säubert die Gehwege in Ürzig. Wahrenddessen steht die vorbeiführende B 3 noch voll unter Wasser. Foto: klaus kimmling

Am Wochenende hatte das Hochwasser viele Anwohner auf Trab gehalten. Besonders an der Mittelmosel wurden Straßen überflutet, das braune Wasser drang in etliche Keller und Häuser ein. „Wir fangen jetzt langsam an mit dem Saubermachen“, sagte der Bürgermeister von Ürzig im Kreis Bernkastel-Wittlich, Arno Simon, am Montagmorgen. Die Bürger reinigten ihre Keller und Flure, die Gemeinde die Straßen. Rund 30 Häuser in der ersten Reihe am Fluss seien betroffen, schätzte er.

Raphael Kappes säubert in Zeltingen-Rachtig die Hauptstraße. Foto: klaus kimmling

 Der höchste Wert dieses Mosel-Hochwassers war am Freitagmorgen bei 8,50 Metern in Trier gemessen worden. Befürchtungen eines Anstiegs auf mehr als neun Meter hatten sich nicht bewahrheitet. „So sind wir noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagte Simon.

Unübersehbare Hinterlassenschaft des Hochwassers: Maximilian Feltes in Trier-Ruwer räumt auf. Foto: Friedemann Vetter
Die Situation entspannt sich: Jens Fellmann von der Stadt Trier kontrolliert die Hochwasser-Beschilderung an der Kyll in Trier-Ehrang . Foto: Friedemann Vetter

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