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Die Welt braucht diesen Frieden

Die Welt braucht diesen Frieden

Während die christliche Welt das "Fest des Friedens" begeht, herrschen am Geburtsort Jesu Christi Kampf und Krieg. Und ein Ende des Terrors in Nahost ist nicht abzusehen. Im Gegenteil, mit der jüngsten Konfrontation zwischen der palästinensischen Hamas und dem Staat Israel scheint sich eine neue Eskalationswelle Bahn zu brechen.

Israel hat mit massiven Luftangriffen auf die Raketenangriffe der Hamas reagiert. Fast 300 Menschen sind dabei in Palästina ums Leben gekommen. Hamaskämpfer, aber eben auch unschuldige Frauen und Kinder. Die radikal-islamische Hamas hat ihre Stützpunkte geschickt zwischen Häusern und Unterkünften von Zivilisten platziert - jeder Angriff gegen diese Terroristen birgt damit die Gefahr, dass Unschuldige sterben. Für die Hamas ein unschätzbarer Wert: Damit stärkt jedes Opfer den Zusammenhalt der Anti-Israel-Front. Und genau aus diesem Grund könnten die jüngsten israelischen Angriffe auf die Radikal-Islamisten einen Flächenbrand in den arabischen Staaten entfachen, den Israel nicht allein löschen kann.

Dass Israel in Frieden mit seinen Nachbarn leben kann, zeigt das Beispiel Ägypten. Doch Frieden schließen können Israelis und Araber nicht ohne fremde Hilfe. Die Staatengemeinschaft muss hier mehr Courage und Einsatz zeigen, auch um dem iranischen Demagogen Ahmedinedschad Einhalt zu gebieten.

h.waschbuesch@volksfreund.de

Meinung

Die Welt braucht diesen Frieden

Während die christliche Welt das "Fest des Friedens" begeht, herrschen am Geburtsort Jesu Christi Kampf und Krieg. Und ein Ende des Terrors in Nahost ist nicht abzusehen. Im Gegenteil, mit der jüngsten Konfrontation zwischen der palästinensischen Hamas und dem Staat Israel scheint sich eine neue Eskalationswelle Bahn zu brechen. Israel hat mit massiven Luftangriffen auf die Raketenangriffe der Hamas reagiert. Fast 300 Menschen sind dabei in Palästina ums Leben gekommen. Hamaskämpfer, aber eben auch unschuldige Frauen und Kinder. Die radikal-islamische Hamas hat ihre Stützpunkte geschickt zwischen Häusern und Unterkünften von Zivilisten platziert - jeder Angriff gegen diese Terroristen birgt damit die Gefahr, dass Unschuldige sterben. Für die Hamas ein unschätzbarer Wert: Damit stärkt jedes Opfer den Zusammenhalt der Anti-Israel-Front. Und genau aus diesem Grund könnten die jüngsten israelischen Angriffe auf die Radikal-Islamisten einen Flächenbrand in den arabischen Staaten entfachen, den Israel nicht allein löschen kann. Dass Israel in Frieden mit seinen Nachbarn leben kann, zeigt das Beispiel Ägypten. Doch Frieden schließen können Israelis und Araber nicht ohne fremde Hilfe. Die Staatengemeinschaft muss hier mehr Courage und Einsatz zeigen, auch um dem iranischen Demagogen Ahmedinedschad Einhalt zu gebieten. h.waschbuesch@volksfreund.de