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Politik
Drei fragen an... Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer. Frau Kramp-Karrenbauer, ab wann wussten Sie, dass Sie neue Generalsekretärin werden würden?

Das hat sich in den letzten Tagen so entwickelt. Am Wochenende ist dann die Entscheidung gefallen.

Haben Sie keine Lust mehr auf Landespolitik?

Doch, natürlich. Und meine Entscheidung ist mir auch nicht leicht gefallen – ich habe sehr mit mir gerungen.
Ich glaube aber, dass ich im Moment in der Bundespartei gebraucht werde. Außerdem ist das Saarland gut vorbereitet und meine Partei dort gut aufgestellt.

Sie gelten nun als erste Anwärterin für die Nachfolge Angela Merkels. Stört Sie das?

Das wäre doch sowieso der Fall gewesen, auch wenn ich ins Bundeskabinett gegangen wäre.
Gegen solche Etiketten kann ich mich nicht wehren. Ich will in Berlin meine Arbeit als Generalsekretärin machen. Das wird schwierig genug, denn die Herausforderungen sind riesig.
Außerdem geht es um mehr als um eine Nachfolgedebatte: Es geht um die Frage, ob wir in Zukunft noch ein System mit lebendigen Volksparteien haben werden. Da lastet viel Verantwortung auf der CDU.