Ein großes Dankeschön

Solidarität ist in der Region Trier kein Fremdwort: Seit heute vor 100 Tagen die Aktion "Meine Hilfe zählt" gestartet wurde, konnten viele gemeinnützige Projekte dank der Spendenfreude der TV-Leser gefördert und ermöglicht werden.

Trier. Statistisch sind seit dem 7. November 2010 an jedem Tag rund 1200 Euro Spendengelder eingegangen. Das Geld kam Menschen zugute, die dringend Hilfe brauchen. 23 Projekte zwischen Trier, Bitburg und Wittlich stehen vor der Realisierung. Sie kommen älteren Mitbürgern und Kindern zugute, Behinderten und Gesunden, Menschen aus der Region, aber auch in Ägypten oder Litauen.

Inzwischen sind schon wieder zehn neue Initiativen zu den ursprünglichen 31 hinzugekommen - es bleibt also reichlich zu tun. Im Mittelpunkt steht weiter die Möglichkeit für alle potenziellen Spender, sich punktgenau auszusuchen, welches Anliegen sie unterstützen wollen. Die entsprechend ausführlichen Informationen gibt es auf unserer Internet-Plattform, aber weiterhin auch regelmäßig im TV. Hier eine Übersicht über den aktuellen Stand.

Projekte, die bereits vorgestellt wurden, aber noch nicht ganz finanziert sind:

Bewegungsangebote für Kinder (Fazit e.V.), Demenz-Wohngemeinschaft "Zuhause im Damals" (Caritas), Selbstverteidigungskurse für Mädchen (Frauennotruf), Reitprojekt für Kinder aus sozial prekären Verhältnissen (Caritas), Hilfe bei der Familienplanung (Pro Familia), Physiotherapiegeräte für behinderte Kinder in Luxor/Ägypten (Kleine Pyramide). Projekte, die demnächst vorgestellt werden:

Hütte für Kita Wichernhaus (Lebenshilfe), Blockhaus für Kita Longkamp (Förderverein), Familienentlastender Dienst (Lebenshilfe), Sitzmöbel für Behindertenwohnheim Schützenstraße (Lebenshilfe), Klimakur für Mukoviszidose-Patienten (Mukoviszidose e.V.), Therapie für Frauen als Gewalt-Opfer (Frauennotruf), Fahrzeuge für Demenzkranke im Eifel- und Vulkaneifelkreis (Caritas), Bau eines Pfadfinderhauses in Wittlich (DPSG).

Zuletzt neu hinzugekommene Projekte:

Com.guck - das integrative Theater für Menschen mit und ohne geistige Behinderung. Für eine große Produktion werden rund 4400 Euro gebraucht (Lebenshilfe).

Weitere Ausstattung und Außenanlage "Meine Burg" (Kinderschutzbund).

Mutter in Not: Mutter eines schwerbehinderten Sohnes aus dem Kreis Trier-Saarburg braucht 5000 Euro als Zuzahlung für behindertengerechtes Auto (Nächstenhilfe e.V.)

Die 22 bereits finanzierten Projekte können ebenfalls im Internet nachgelesen werden. Bei vielen hat die praktische Umsetzung längst begonnen, nachdem das Geld zügig und ohne Abzüge an die entsprechenden Organisationen weitergeleitet wurde. So rollen bereits neue Rollstühle beim RSC-Basketball-Nachwuchs, hat die Initiative Papillon eine Aktionsgruppe für Kinder krebskranker Eltern gegründet, bauen Helfer ein neues Heim für die schwerstbehinderte Sahar in Ägypten. Kindertagesstätten konnten Spielgeräte anschaffen, eine integrative WG bekommt einen Treppenlift, die Kinder- und Familienhilfe des Palais e.V. einen Kleinbus.

Zuletzt konnte schon das zweite Projekt von "Meine Burg" abgehakt werden: Vor allem dank Eigen-Initiative und Benefiz-Konzerten ist jetzt auch die PC-Ausstattung für die Ehrenamtlichen finanziert.

Bei den Blog-Einträgen der Verantwortlichen auf der Internet-Plattform dominiert denn auch ein Wort: Danke. Aber auch die Hoffnung, dass die Hilfsbereitschaft weitergeht. Wie spende ich? Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt". Konto 220012 bei der Sparkasse Trier (BLZ 58550130) oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103). Im Verwendungszweck Projektnummer angeben. Falls Veröffentlichung im TV gewünscht, ein "X" eintragen. Bis 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Falls ein gewähltes Projekt bereits vor Buchung der Spende genügend Geld zur Realisierung hat, kommt der Beitrag anderen "Meine Hilfe zählt"-Projekten zugute. Online: unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, auf den Spendenbutton klicken und abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet. Der TV übernimmt die Transferkosten.