Ein Vorwurf weniger im Prozess gegen AfD-Politiker

Ein Vorwurf weniger im Prozess gegen AfD-Politiker

Mainz (dpa) Im Prozess gegen den rheinland-pfälzischen AfD-Spitzenkandidaten Sebastian Münzenmaier geht es noch um gefährliche Körperverletzung, aber nicht mehr um versuchten Raub. Der letztgenannte Vorwurf komme nach einer Zeugenaussage "nicht mehr in Betracht", sagte Richterin Anne Werner am Montag vor dem Amtsgericht Mainz.

Münzenmaier wird vorgeworfen, zusammen mit anderen Mitgliedern der Ultra- und Hooliganszene des 1. FC Kaiserslautern vor fünf Jahren Anhänger des Fußballvereins Mainz 05 attackiert zu haben. Ein an dem Angriff beteiligter und bereits verurteilter Mann gab kurz nach dem Überfall zu Protokoll, "der Münze" habe eines der Autos von Kaiserslautern nach Mainz gefahren. Auch habe er den Angeklagten bei einem Stopp an einer Mainzer Tankstelle gesehen. Im Prozess erinnerte sich der als Zeuge geladene 23-Jährige nicht mehr daran. Das Urteil in dem Prozess dürfte erst nach der Bundestagswahl am 24. September fallen.

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