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Ermittlungen gegen Eifeler Polizist dauern an

Ermittlungen gegen Eifeler Polizist dauern an

Im Fall eines inhaftierten Dauner Polizisten gibt es bislang offenbar keine konkreten Hinweise auf weitere sexuelle Übergriffe des Mannes. Über das seit einem Monat bei der Kripo geschaltete Telefon (0651/9779-2221) seien keine möglichen neuen Straftaten gemeldet worden, sagte Triers neuer Leitender Oberstaatsanwalt Peter Fritzen auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Ermittlungen dauerten aber an. Der als Verkehrssicherheitsberater in Eifeler Kindergärten und Grundschulen tätige 56-jährige Dauner Polizist hatte sich wegen Missbrauchs eines Kindes selbst angezeigt. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Auch im Fall des spektakulären Rauschgiftfunds bei einer LKW-Kontrolle nahe Trier gibt es laut Fritzen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse. "Die Ermittlungen laufen, wegen eines bei den spanischen Behörden beantragten Rechtshilfeersuchens dauert alles etwas länger", sagt der Leitende Oberstaatsanwalt. Bei der Kontrolle eines spanischen Lastwagens auf der Autobahn A 64 bei Trier hatten Zollbeamte Ende Mai 129 Kilo Amphetamin entdeckt. Es war einer der deutschlandweit größten Drogenfunde der vergangenen Jahre. Der 55-jährige spanische LKW-Fahrer sitzt seitdem in Untersuchungshaft. sey