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Stephan Wahl: Kein zweites Wort Das seit 53 Jahren bestehende "Wort zum Sonntag" stehe nicht zur Diskussion, sagt Monsignore Stephan Wahl. Der Kommunikationschef des Trierer Bistums ist selbst regelmäßig Sprecher der zweitältesten Sendung des Deutschen Fernsehens.

Den Wunsch anderer Religionen, auch bei der samstäglichen Verkündungssendung dabei zu sein, lehnt er ab. Nur Körperschaften des öffentlichen Rechts, zu denen auch die katholische und die evangelische Kirche gehörten, hätten in Deutschland das Recht, ihre Botschaften im Fernsehen zu verkünden. Daran und am "Wort zum Sonntag" solle nicht gerüttelt werden. "Jede zusätzliche religiöse Sendung ist sicher zu begrüßen, aber nicht auf Kosten des ,Wortes zum Sonntag'", sagt Wahl. Die Diskussion sollte unterscheiden zwischen Informationssendungen über Religionen, Diskussionsforen zwischen Vertretern der Religionen und Verkündigungssendungen. (wie)