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Protest geht weiter "Ich bin froh, dass ich dabei war", sagt der Trierer Orthopäde Wolfgang Krapf. Er war einer von über 20 000 Ärzten, die in Berlin gegen zunehmende Bürokratisierung und für eine bessere Vergütung protestierten.

"Das war die größte Ärztedemonstration aller Zeiten." Der Protest habe gezeigt, dass es einen "großen Zusammenhalt" zwischen allen Ärzten und auch den Arzthelferinnen gebe. Auch die Patienten zeigten zunehmend Verständnis für die Proteste, glaubt Krapf. "Sie wissen, dass die zunehmenden Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zu ihren Lasten gehen." Wenn nicht dagegengesteuert werde, drohten "englische Verhältnisse" mit langen Wartezeiten auf Operationen und eingeschränkter Arztwahl. Daher gingen die Proteste in den nächsten Wochen weiter. (wie)