Gastronomie

Agnes Müller vom Gasthaus Luis Müller in Bitburg: "Es wird viel häufiger Wasser bestellt, das fällt besonders auf. An der Besucherzahl ändert sich jedoch nichts.

Die Gäste sitzen gerne draußen im Schatten, da ist es ein bisschen erträglicher für sie."

Tiziano Bartolini von der Pizzeria Lo Stivale, Daun: "Durch die extreme Hitze wird natürlich weniger gegessen, das ist schlecht für den Betrieb. Dafür wird jedoch mehr getrunken, vor allem alkoholfreie Getränke. Mittags sinkt der Betrieb, abends hingegen nimmt er wieder zu."

Christine Niedersberg, Alte Zunftscheune, Traben Trarbach: "Die Kombination WM und Hitze ist zwar nicht so gut, aber wir sind trotzdem zufrieden. Die Leute kommen jetzt ein bisschen später zum Essen, wenn es etwas kühler ist. Dann werden auch nicht nur leichte Sachen wie Salat gegessen. Drinnen spielt sich allerdings nicht mehr so viel ab, eher draußen im schattigen Garten."

Michael Ikonomon, Poseideon, Gerolstein: "Durch die Hitze haben wir pro Tag etwa 60 Gäste, im Normalfall sind es sonst 80. Natürlich wird auch weniger gegessen. Meist nur leichte Sachen wie Salate oder Nudelgerichte. Außerdem lässt der Betrieb mittags deutlich nach, abends steigt er aber wieder.

Nadine Berres, Brauhaus, Kloster Machern: "Gefragte Getränke bei diesem Wetter sind im Restaurant Kloster Machern vor allem alkoholfreie Getränke wie Wasser und Apfelschorle."

Claudia Patzschke, Inhaberin der Wallabys Grillhütte bei Farschweiler: "Wegen der Hitze ist es bei uns mittags sehr ruhig, abends ab 18 Uhr wird es dafür ziemlich voll. Die Gäste bevorzugen vor allem antialkoholische Getränke und leichte Speisen wie beispielsweise Salate."

Markus Rosch, Besitzer des Leinenhofs in Schweich: "Wir als Speiselokal haben deutlich weniger zu tun. Der Betrieb geht eigentlich erst ab 19 Uhr so richtig los. Es wird viel Sprudel und Apfelschorle getrunken, Alkohol überwiegend gemieden."

Walter Raab, Inhaber des Restaurants Zur Steipe in Trier: "Bei uns sind die Umsätze rückläufig. Viele Leute denken man könnte bei uns nur auf die Terrasse, und übersehen dabei die kühlen Innenräume. So ist es innen leer und im Außenbereich den meisten zu heiß. Außerdem bleiben bei dem Wetter die Touristen in der Innenstadt aus, da sie meist andere Freizeitmöglichkeiten wie Schwimmbäder aufsuchen."

Thomas Lohr, Geschäftsführer vom Bitburger Wirtshaus in Trier: "Wir spüren die Hitzewelle in den Umsätzen eigentlich nicht. In der Mittagszeit ist es zwar ruhiger, dafür ist es dann abends voller, das hält sich die Waage. Momentan beobachten wir dass weniger alkoholische Getränke und mehr Saftschorlen und ähnliches getrunken werden."