Getränkeindustrie

Dr. Andreas Klinke, Dauner Sprudel in Daun: "Je heißer, desto besser. Mit jedem Grad, das steigt, steigt auch die Wasseranfrage. Im Vergleich zu Juni haben wir aktuell eine Absatzsteigerung von 35 Prozent."Dr.

Werner Wolf, Bitburger Brauerei in Bitburg: "Ein erfrischender und auch zu dem Wetter sehr gerne getrunkener Durstlöscher ist Bitburger Alkoholfrei, sowie unsere beliebteste Biersorte Pils. Wir freuen uns über den schönen Sommer, der die Menschen in die Biergärten zieht. Auch die WM hat natürlich zu dem positiven Absatz beigetragen."

Marco Schupp, Hochwaldsprudel: "Das Wetter ist für uns von großem Nutzen. Wir haben 25 Prozent mehr Absatz. Bevorzugte Getränke sind vor allem Mineralwasser."

Heike Görres vom Gerolsteiner Brunnen: " Wir haben noch keine genauen Ergebnisse für diese Saison, somit kann ich Ihnen keine Auskünfte geben."

Joachim Immelnkemper, Geschäftsführer der Sektkellerei Bernard Massard: "Wir erleben durch die Hitzewelle keinen großen Knick, sind aber auch keine Gewinner dieses extremen Wetters. Die Leute trinken weiterhin gerne Alkohol. Ich denke, dass uns der Freizeiteffekt zugute kommt. Viele trinken in ihrem Urlaub eher Alkohol als während ihres Arbeitsalltags."

Ansgar Schmitz, Geschäftsführer von der "Gebietsweinwerbung Moselwein e.V.": "Ich glaube das wir im Vergleich zu anderen Anbaugebieten einen kleinen Vorteil haben, da in der Region eher Weine mit weniger Alkoholgehalt produziert werden. Diese sind neben Weinschorlen und Saftschorlen momentan besonders gefragt."