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Glänzende Augen beim Besuch der Ministerpräsidentin

Glänzende Augen beim Besuch der Ministerpräsidentin

Vorweihnachtlicher Besuch in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA): Ministerpräsidentin Malu Dreyer kommt mit ihrem Ehemann, dem Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen, sowie Justizminister Professor Gerhard Robbers in die Dasbachstraße. Begleitet wird die Gruppe von der Gewerkschaft der Polizei (GdP), die der dortigen Spielstube des Deutschen Roten Kreuzes neben Sachspenden einen Scheck über 1300 Euro aushändigt.

Trier. Malu Dreyer ist am Samstag in der Trierer Afa von glänzenden Kinderaugen und strahlenden Müttern empfangen worden, die sich trotz der Sprachbarrieren um ein kurzes Gespräch mit der Ministerpräsidentin bemühen. Dreyer stellt gleich zu Beginn klar, dass ihr Besuch in der Trie-rer Einrichtung keine Einzelmaßnahme ist. Das gesamte Kabinett werde vor Weihnachten alle Einrichtungen für Asylbegehrende besuchen, um zu verdeutlichen, dass die Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz willkommen seien.
Dreyer freut sich, dass es so viele Menschen gibt, die die Arbeit der AfA durch persönliche Aktionen mit unterstützen. In diesem Zusammenhang dankt sie auch all denjenigen, die sich am Freitag in Trier-Euren der NPD mit einer Gegendemonstration entgegengestellt haben (der TV berichtete am 20. Dezember). "Es war ein beeindruckendes Zeichen, dass trotz des schlechten Wetters so viele Menschen da waren, um ihre Solidarität mit den Flüchtlingen zu bekunden."
Dieter Engemann von der Bezirksgruppe Trier der Polizeigewerkschaft hat Sach- und Geldspenden mitgebracht, die sowohl die Kinder - jedes von ihnen erhielt einen Rucksack mit Kuscheltier, Block, Malstiften und kleineren Spielsachen - als auch die Leiterin der Spielstube entzückten. Für die Spielstube haben die Polizisten, unterstützt vom Sekthersteller Herres, 1300 Euro gesammelt. So viel Geld habe sie schon lange nicht mehr für die Kinder bekommen, sagt Spielstubenleiterin Ulrike Ruff überwältigt: "Wir werden Ihre Gaben dazu nutzen, um unseren Kindern das Herz ein bisschen wärmer und glücklicher zu machen."
Am heutigen Montag bekommt die Afa erneut prominenten Besuch, dann will sich Oppositionsführerin Julia Klöckner zusammen mit weiteren CDU-Politikern vor Ort über die Arbeit der Afa informieren.