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Grimms Wörter: Glaube

[…]aus dem bereich des übernatürlich-religiösen wird glaube im 18. jh. […] auf das gebiet des natürlich-diesseitigen übertragen und bedeutet hier zumeist ein starkes, gefühlsmäsziges verhältnis zu innerweltlichen werten, idealen, persönlichkeiten, das an innerer kraft und sittlichem gehalt dem religiösen glauben verwandt erscheint.

"dem bescheidenen ... Deutschen ist der glaube an sich selbst von jeher sehr schwer geworden"

Dieter Kosslick, Direktor der Berlinale, meint dazu: "Ohne ‚Glaube‘ gibt es, glaube ich, nichts. Viele Leute verwechseln den Glauben mit der Kirche. Das ist nicht richtig, man kann an viele Dinge glauben. Ich glaube, das wichtigste ist, dass man was glaubt."

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