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Große Pläne auch für den Flughafen Bitburg

Bitburg. Nicht nur der Flughafen Hahn sucht private Investoren. Auch für den geplanten Bit-Airport in Bitburg werden potente Geldgeber gesucht, die der dort angetretene Projektentwickler nun angeblich gefunden haben will.

Bitburg. Internationale Investoren für einen Regionalflughafen: Die gestern von den Hahn-Managern vorgestellten Pläne erinnern ein wenig an die für den Bitburger Flughafen. Der aus Luxemburg stammende Projektentwickler Frank Lamparski will nach eigenen Angaben Investoren aus Belgien, Frankreich und Italien an der Hand haben, die als ersten Schritt 400 Millionen Euro in den Ausbau des Bit-Airports stecken wollen (der TV berichtete). Wer diese Investoren sind, darüber schweigt Lamparski beharrlich.
Anders als auf dem ebenfalls ehemaligen US-Flughafen Hahn, von dem seit 1993 zivile Flugzeuge starten, muss der Bitburger Flughafen aber zunächst noch für Starts und Landungen von großen Maschinen umgebaut werden. Mit dem Startkapital der angeblichen Investoren will Lamparski in den kommenden drei Jahren das Instrumentenlandesystem in Bitburg installieren sowie die Landebahn und vorhandene Flugzeughallen sanieren. In dieser Zeit sollen sich die ersten Werftbetriebe ansiedeln, die Flugzeuge umrüsten, ausbauen oder warten. Zudem soll es im kleinen Rahmen bereits mit dem Fracht- und Passagierflug losgehen. Jährlich sollen bis zu 2,5 Millionen Passagiere vom Bit-Airport aus starten, bis zu 2000 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. wie/kah