Gutes aus Österreich

Die Aktivitäten des Mayr-Melnhof-Konzerns sind ein Glücksfall für die Stadt Trier - aber auch für die gesamte Region. Nicht nur, weil der Verpackungs- und Kartonriese aus Österreich einen zweiten Standort in Trier aufbaut und ihn mit Millionen-Investitionen zum modernsten Tiefdruck-Werk seiner Art in Europa machen will.

Nebenbei werden auch 100 hochwertige Fachkräfte-Jobs sowie einige Ausbildungsstellen geschaffen, die in dieser Form in der Region nun mal nicht wie Sand am Meer zu finden sind. Doch für Mayr-Melnhof hat nicht nur der Standort Region Trier Charme - dank qualifizierter Mitarbeiter und kooperativer Behörden -, sondern auch der Standort Deutschland allgemein. Denn hierzulande lassen sich in der Verpackungsbranche noch gute Geschäfte machen. Das zeigen nicht nur die Umsätze und Gewinne des Unternehmens, sondern auch die bisherigen Dividenden an die Aktionäre. Mit dem aus der Steiermark stammenden Unternehmen hat die Region schließlich auch einen weltweit aktiven Börsen-Konzern mit insgesamt rund 8000 Mitarbeitern gewonnen, der bislang zwar eher im Hintergrund agiert hat, aber das Fähnchen "Familienunternehmen" noch in die Luft hält. Das kann auch den künftigen Mitarbeitern der MM Gravure recht sein, die an anspruchsvollen Jobs mehr interessiert sind als an Aktienkursen und Performances. Aber auch das kann Zweifler beruhigen: Mayr-Melnhof wird von Analysten immer wieder gelobt - für seine Widerstandsfähigkeit trotz rauer Konjunktur und für Produktivitätssteigerung trotz hoher Energiekosten. Bislang ausnehmend gute Nachrichten, die aus Österreich an die Mosel dringen! s.schwadorf@volksfreund.de

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