Im Gespräch

Seit wenigen Tagen - Sie haben es auch im Trierischen Volksfreund gelesen - leben in China 1,3 Milliarden Menschen. Und die Weltbevölkerungs-Uhr läuft unaufhaltsam weiter. In jeder Sekunde werden - statistisch - 2,5 Menschen geboren.

Der Zuwachs beträgt: Pro Minute 153, in einer Stunde 9158, an einem Tag 219 792, in einer Woche 1 542 773, im Monat 6 685 350 und in einem Jahr 80 224 198 Menschen - etwa so viele, wie derzeit noch in Deutschland leben. Am Freitag dieser Woche um 13 Uhr belief sich die Weltbevölkerungszahl auf über 6,4 Milliarden, genau: 6 438 885 045 (Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung). Es lässt sich also mühelos ausrechnen, wie es weitergehen wird, liebe Leserin, lieber Leser. Und in Deutschland? Einen Geburtenüberschuss, also mehr Geburten als Sterbefälle, gab es zuletzt 1971. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Wir müssen uns also mit dem Gedanken vertraut machen, dass wir "schrumpfen". Von 82,6 Millionen heute auf 75,1 Millionen im Jahr 2050, wobei der Anteil der Bevölkerung unter 15 Jahren dann nur noch bei 15 Prozent liegen wird. Das, liebe Leserin, lieber Leser, steht im Hintergrund der Reformdiskussionen um Renten, Gesundheitskosten, Arbeitszeiten und so weiter, die hierzulande geführt werden und über die Sie in den Medien - auch in dieser Zeitung - nach wie vor so viel lesen oder hören. Ein schönes Wochenende Ihr Walter W. WeberChefredakteur