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Etwa ein bis fünf Prozent der Gesamtbevölkerung leiden unter Schlafapnoe, darunter wesentlich mehr Männer als Frauen. Zweidrittel der Patienten sind übergewichtig. Bis zu drei Monate müssen Apnoeiker auf ein freies Bett im Trierer Schlaflabor warten. Eine Überweisung gibt es nach entsprechendem Befund aus einer ambulanten Voruntersuchung. Bei unter fünf Atempausen pro Stunde reicht es meist schon, wenn die Apnoeiker es sich angewöhnen, auf der Seite statt auf dem Rücken zu schlafen, abends keinen Alkohol zu trinken und das Gewicht zu reduzieren. Bei schwerem Befund (mehr als fünf Atempausen von mehr als zehn Sekunden Dauer) werden die Schlafapnoeiker in das Schlaflabor überwiesen. Auch im Saarburger Krankenhaus stehen zwei Schlaflabor-Betten; größere Labore gibt es in Mainz, Koblenz und Kaiserslautern. Dr. J. Vogt vom Brüderkrankenhaus und Prof. J. Fischer veranstalten am 10. März gemeinsam mit AOK und SPD im Brüderkrankenhaus einen Info-Tag für Schlafgestörte. Infos: Telefon 0651/208-2797, www.dgsm.de