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Jobs in der Gesundheitsbranche haben Zukunft

Jobs in der Gesundheitsbranche haben Zukunft

Die Menschen werden immer älter, die Medizin immer besser. Kein Wunder, dass der Bedarf nach medizinischem Personal, aber auch nach Pflegekräften langsam steigt. In der Region ist das Gesundheitswesen ein starker Wirtschaftsfaktor.

Trier/Bitburg/Wittlich. In der Region ist das Gesundheitswesen ein starker Wirtschaftsfaktor. Rund 6500 Arbeitsplätze gibt es in diesem Bereich allein in der Stadt Trier - damit ist es die größte Branche der Stadt. Zusammen mit den Kreisen Trier-Saarburg, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Vulkaneifelkreis und Bernkastel-Wittlich gibt es im Gesundheitswesen der Region rund 13 400 Beschäftigte, sagt Thomas Mares, Pressesprecher der Bundesagentur für Arbeit in Trier: "Dazu kommen noch viele Freiberufler, gerade bei den Ärzten."

Doch nicht nur Krankenhäuser, Ärzte oder Apotheken, sondern auch Reha, Wellnessangebote und Altenheime werden zu einem immer wichtiger werdenden Faktor im Gesundheitsbereich. Im Heim- und Sozialwesen sind in der Region etwa 10 000 Menschen angestellt (Stand: Juni 2010). "Die Gesundheitsbranche ist generell eine Branche mit Zukunft", sagt Mares. "Zum einen kann man den Standort nicht verlagern, zum anderen sorgt der demographische Wandel für einen erhöhten Bedarf."

Schon jetzt zeichne sich langsam ein Fachkräftemangel ab - gerade in der Region. Denn hier habe man auch mit der Konkurrenz durch Luxemburg zu kämpfen, das ein weitaus höheres Gehalt für Arbeit in der Kranken- und Altenpflege anbiete.

Der TV hat 14 öffentliche oder kirchliche Krankenhäuser der Region nach Faktoren wie Bettenzahl, Beschäftigte und Fachabteilungen aufgelistet. Auch Spezialgebiete sind angegeben, die platzbedingt jeweils nur einen kleinen Ausschnitt des Angebots der Häuser aufzeigen können.

Unter den Krankenhäusern gibt es drei offizielle Verbünde: das Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich, das Ökumenische Krankenhaus Trier (Elisabethkrankenhaus und Marienkrankenhaus Trier-Ehrang) sowie seit Januar 2011 den Krankenhausverbund Bitburg-Neuerburg-Gerolstein. Aber auch außerhalb der Zusammenschlüsse arbeiten viele der Häuser eng zusammen, sagt Bettina Leuchtenberg, Pressesprecherin vom Mutterhaus der Borromäerinnen: "Die Ärzte gehen zusammen auf Kongresse und tauschen sich häufig aus. Es gibt viele Kooperationen untereinander."