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Jordan Carver Kandidatin bei neuer RTL-Show: Eifeler Model will Wüstenkönigin werden

Jordan Carver Kandidatin bei neuer RTL-Show: Eifeler Model will Wüstenkönigin werden

Sie ist in Trier geboren und in der Eifel aufgewachsen: Jordan Carver hat in den USA Karriere als Glamour-Model gemacht. Ab dem heutigen Mittwoch kämpft die 27-Jährige in einer wöchentlichen Fernsehsendung gegen wilde Tiere und scharfe Konkurrentinnen.

"Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika" lautet der Titel einer neuen Reality-Show. Acht Folgen werden ab heute immer mittwochs um 21.15 Uhr auf RTL ausgestrahlt (siehe Extra). Eine von zwölf Kandidatinnen ist Jordan Carver, deren Eltern und Großmutter in der Region Trier leben.

Carver - auch als Yoga-Jordan bekannt - wanderte vor einigen Jahren nach Kalifornien aus. Dort wird sie als Glamour-Model mit großer Oberweite vor allem mit freizügigen Fotos und Videos vermarktet, lehnt jedoch Nacktaufnahmen ab. TV-Redakteur Marcus Hormes sprach mit der gelernten Hotelfachfrau und Kosmetikerin über ihre Abenteuer bei den "Wild Girls" in Afrika.

Warum haben Sie für dieses Format zugesagt? Immerhin besteht bei so einer Show auch die Gefahr, sich vor einem Millionenpublikum zu blamieren ...

Jordan Carver: Ich habe mitgemacht, weil ich es super spannend fand, in ein unbekanntes fernes Land zu reisen und mich den unbekannten Prüfungen zu stellen. Und natürlich auch, um zu gewinnen.

Inwiefern waren die Dreharbeiten anstrengend? Wie kamen Sie mit der Hitze in der Wüste zurecht?

Carver: Es war wirklich sehr anstrengend, da wir uns fast täglich neuen Herausforderungen stellen mussten. Die Hitze war da nur Nebensache. Viel schlimmer waren die Mahlzeiten, da wir uns die genau aufteilen mussten.

Hatten Sie Angst vor wilden Tieren?

Carver: Oh Lord, Tiere gab es, und nicht zu knapp! An einem Abend hatte ich mit Sophia Wollersheim Nachtwache. Ich hatte mir eigentlich nichts dabei gedacht, bis mir nichts ahnend eine Kamelspinne über die Füße gekrochen ist. Ich glaube, ich habe die ganzen Mädels mit meinem Geschrei aufgeweckt!

Was haben Sie in Afrika am meisten vermisst?

Carver: Am meisten habe ich mich nach einem richtigen Essen und einer vernünftigen Dusche gesehnt. Aber es ist gut, so eine Erfahrung zu machen, denn nur so kann man die alltäglichen Dinge im Leben auch wieder richtig wertschätzen.

Was hat Sie an Namibia am meisten beeindruckt? Was hat Ihnen besonders gefallen?

Carver: Am meisten beeindruckt haben mich die Einheimischen, die mit mehr oder weniger nichts trotzdem voller Lebensfreude waren und uns alle ins Herz geschlossen haben.

Wie war das Verhältnis zu den Konkurrentinnen?

Carver: Das Verhältnis wurde von Tag zu Tag angespannter, aber damit musste man ja rechnen. Da wurden teilweise ganz schön die Krallen ausgefahren!

Welche Kandidatin mögen Sie besonders gerne?

Carver: Ich finde Sophia Wollersheim klasse, denn sie hat eine so liebe und auch beruhigende Art an sich.

Wie hat Ihre Familie in der Eifel auf Ihre Teilnahme bei den Wild Girls reagiert? Fiebern Ihre Verwandten mit?

Carver: Meine Eltern haben sich natürlich für mich gefreut, denn sie unterstützen mich in jeder Hinsicht. Auch meine Oma wird bestimmt am Mittwoch vor dem Fernseher sitzen und mit mir mitfiebern. Leider kann ich nicht dabei sein, da ich ja in den USA lebe.

Konnten Sie während der Dreharbeiten Kontakt zu Ihrer Familie halten?

Carver: Kontakt zur Außenwelt gab es während der Zeit in Namibia nicht. Daher konnte ich mit niemandem aus der Familie Kontakt aufnehmen, was mir persönlich schwergefallen ist.
Extra: Die Show

Wild Girls: Zwölf mehr oder weniger prominente Kandidatinnen müssen bei einer Reise durch Namibia Aufgaben erfüllen und Wettkämpfe austragen. Am Start sind unter anderem Sarah Knappik, Fiona Erdmann (beide zuvor bei Germany's next Topmodel), Travestiekünstler Conchita Wurst (mit Bart) und Sängerin Senna Guemmour (Monrose). Sie scheiden nach und nach aus, bis eine übrig bleibt. Die Siegerin bekommt den goldenen High Heel (Stöckelschuh) und darf sich Wüstenkönigin nennen.