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Kampfmittelräumdienst rückt wegen Geocache aus

Kampfmittelräumdienst rückt wegen Geocache aus

Wegen eines sogenannten Geocaches, des Zielobjekts einer elektronischen Schnitzeljagd, ist in Hessen der Kampfmittelräumdienst ausgerückt. Zeugen meldeten der Polizei am Sonntagabend, dass sich mehrere Menschen an einem Baum aufhielten und sich daraufhin „auffallend zügig“ entfernten.

An dem Baum bei Hochheim in der Nähe von Frankfurt entdeckten die Zeugen zwei mit Draht verbundene Kunststoffröhren, wie die Polizei mitteilte.

Weil auch ausgerückte Beamte den Verdacht hatten, dass es sich um eine Sprengvorrichtung handeln könnte, wurde der Kampfmittelräumdienst gerufen. Die Experten sprengten schließlich den Draht und identifizierten die Röhren mithilfe eines Röntgengerätes als Geocache.

Geocaching ist ein Spiel, bei dem in freiem Gelände versteckte Behälter (Geocaches) gesucht werden - in der Regel mit einem GPS-Gerät. Gegen die zunächst unbekannten Geocacher ermittelt die Polizei. Eine nahe Landstraße wurde wegen des Einsatz etwa zweieinhalb Stunden lang gesperrt.