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Triers Baby Nummer 231 im Jahr 1818

Es war am Donnerstag, 7. Mai 1818, als der Rechtsanwalt  Heinrich Marx (1777-1838) um vier Uhr nachmittags  mit seinem zwei Tage alten Sohn und zwei Zeugen auf dem Standesamt erschien, um den „Geburts-Akt“ beurkunden zu lassen.

Dass sie prominente Nachfahren haben würden, konnten zwei der Unterzeichner nicht ahnen. Heinrich Marxens neu geborener Sohn „Carl“, wie es in der Urkunde heißt, sollte als Gesellschaftstheoretiker und Sozialismus-Vordenker die Welt verändern. Fernsehmoderator Günther Jauch (61) erzählt immer wieder gern davon, dass sein „Ur-Ur-Ur-Urgroßvater“ Emmerich Grach (1753-1826) in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister den Geburtseintrag beurkundete.

Nummer 231 von insgesamt 640: Die Beurkundung der Geburt von Karl Marx im Geburtenregister 1818 der Stadt Trier. Das Buch wird in der Jubiläumsausstellung im Stadtmuseum Simeonstift gezeigt. Foto: Roland Morgen
Foto: Stadtarchiv Trier

Karl Marx (1818-1883) trägt die Nummer 231 im Trierer Geburtsregister 1818. Insgesamt wurden in jenem Jahr 640 Geburten in der damaligen  Stadt Trier (die heutige Altstadt innerhalb des Alleenrings) registriert.