Keine Bewegung im Kita-Streik

Ohne Ergebnis geblieben sind bislang die neuerlichen Verhandlungen über eine bessere Bezahlung von öffentlichen Angestellten im Sozial- und Erziehungsdienst, die die kommunalen Arbeitgeber und die Gewerkschaften am Montagabend wieder aufgenommen haben. Am Dienstagmorgen wurden die Gespräche im Steigeberger Hotel am Los-Angeles-Platz in Berlin fortgesetzt.

"Wir können keine Wasserstandsmeldung zum Gesprächsverlauf geben", erklärte Katja Christ, Pressesprecherin der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber, auf Volksfreund-Anfrage. "Allerdings kritisieren wir als Arbeitgeber, dass die Gewerkschaften trotz Wiederaufnahme der Gehaltsverhandlungen den Streik fortsetzen."

Ein Ende des Kita-Streiks, der in Trier vor drei Wochen begonnen hat , ist damit nicht absehbar. Der morgige Mittwoch ist noch als Verhandlungstag eingeplant. Für Donnerstag hat die Gewerkschaft Verdi eine Streikkonferenz angesetzt. "Wir sind noch mittendrin in den Verhandlungen, es gibt noch nichts Spruchreifes", erklärt Martina Sönnichsen, Pressesprecherin des Verdi-Bundesvorstands. "Fest steht allerdings, dass der Streik so lange dauert, bis ein annehmbares Verhandlungsergebnis vorliegt", sagt Sönnichsen.

Für Verdi sitzt Bundesvorsitzender Frank Bsirske in Berlin am Verhandlungstisch, für die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber deren Präsident Thomas Böhle.

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