Kinder klopfen wieder an die Haustüren

Kinder klopfen wieder an die Haustüren

Manche Sternsinger treffen Bundeskanzlerin Angela Merkel, andere besuchen Bundespräsident Christian Wulff. Die Mädchen und Jungen sammeln in jedem Jahr Geld und setzen sich so für arme Kinder ein.

Um den Dreikönigstag am 6. Januar herum ziehen deswegen zahlreiche Sternsinger durch die Straßen. Die Sternsinger sind wie Könige verkleidet. Sie stellen die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar dar. Die Jungen und Mädchen singen und bitten um Spenden. Das dabei gesammelte Geld geht an Hilfsprojekte für Kinder in aller Welt. Das Motto der Sternsinger heißt in diesem Jahr: "Klopft an Türen, pocht auf Rechte!" In diesem Jahr betont die Aktion vor allem, wie wichtig es ist, Kinderrechte einzuhalten.
Die Tradition des Dreikönigssingens geht bis ins Mittelalter zurück. 1959 hatte das damalige Päpstliche Missionswerk der Kinder in Deutschland diesen Brauch, der fast in Vergessenheit geraten war, wieder aufgenommen. So entstand die heute in ganz Deutschland und einigen Nachbarländern bekannte Sternsingeraktion. 2011 sammelten rund 860 Sternsinger-Gruppen im Bistum Trier 2,3 Millionen Euro, in ganz Deutschland waren es etwa 41,8 Millionen Euro. Das Dreikönigssingen ist die weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder. dpa/red

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