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Klares Nein zum Kaufen an Heiligabend

Klares Nein zum Kaufen an Heiligabend

Der TV hat seine Leser gefragt, wie sie zu einer Ladenöffnung am 24. Dezember, einem Sonntag, stehen. Hier eine Auswahl der eingegangenen Mails.

Monika Kaiser, Longuich: Die Ladenöffnungszeiten in der Woche vor Heiligabend sollten komplett ausreichend sein, um alle Erledigungen und Einkäufe zu tätigen. Auch die Beschäftigten haben Familien und möchten den Tag der Familie genießen.
Marianne Schares, Niederstedem: Da Heiligabend sonntags ist, sollten die Geschäfte geschlossen bleiben. Man hat ja schließlich die ganze Woche vorher Zeit zum Einkaufen. Die Verkäuferinnen können bei ihren Familien sein und kommen nicht abgehetzt nach Hause an Heiligabend.
Gabriele Faber, Serrig: Lasst den Familien bitte den einen Tag in der Woche gemeinsam, nämlich den Sonntag!…Lasst neben Umsatz bitte auch noch dem Verstand und der Menschlichkeit und Familie eine kleine Chance!
Ullrich Papschik, Bitburg: In Rheinland Pfalz können die Bürger teilweise an sechs Tagen in der Woche bis gegen 22 Uhr einkaufen, das muss genügen. Anscheinend denken einige Händler, wenn es schon auf der Bank keine Zinsen mehr gibt, dann kann wenigstens noch der Handel durch noch mehr Umsatz Gewinne anstatt Sparzinsen machen. Oder will die Geschäftswelt das eigentlich christlich gedachte Weihnachtsfest nur noch zum Kommerzfest degradieren?
Klaus Kästner, Kenn: Selbstverständlich sollten an Heiligabend-Vormittag, wenn dieser auf einen Sonntag fällt, Ladenöffnungen möglich sein. Das Verbot von Ladenöffnung an Sonntagen allgemein sollte ohnehin abgeschafft werden.
Klaus Jürgen Hoffmann, Trier:
An Heiligabend sollten die Geschäfte grundsätzlich - egal ob Sonn- oder Werktag - geschlossen sein. Ein wenig Planung ermöglicht es, diesen Tag verkaufsfrei oder einkaufsfrei zu erleben.
Hermann-Josef Christmann, Herforst: Wenn die Händler wollen, dass an den Adventssonntagen geöffnet werden soll, so sollen sie sich doch selbst hinter die Ladentheke stellen…Man könnte meinen, dass die Händler glauben, dass sie dadurch mehr Umsatz machen würden. Das Geld, das dem Einzelnen zur Verfügung steht, kann er aber nur einmal ausgeben.
Ana Cristina Bornes, Trier:
Ein klares NEIN zum Einkauf am Heiligabend!!!
Heinz und Birgit Honnef, Thiergarten: Wir finden, dass die Öffnungszeiten auch das ganze Jahr über teilweise viel zu lange sind bis 22 Uhr. Wo bleibt das Familienleben? Die Öffnungszeiten dürften 20 Uhr nicht überschreiten, früher waren die Geschäfte nur bis achtzehn Uhr geöffnet.

Rita Ames, Zeltingen-Rachtig:
Leider zählt heute nur noch Geld, der Mensch ist nichts mehr wert.
Karin Zuche, Bitburg: Dass das überhaupt jemand in Betracht zieht, erscheint mir ungeheuerlich. Die armen Leute im Einzelhandel. Die sind froh, dass sie endlich mal frei haben an Heiligabend.
Vera Giessbrecht, Greimerath: Da ich selbst im Einzelhandel tätig bin, finde ich es wirklich ausreichend, wie die Geschäfte geöffnet sind. An Heiligabend möchte man wirklich nicht arbeiten müssen. Wie sieht es denn mit längeren Öffnungszeiten bei Ärzten oder Ämtern aus?
Paul Adams, Bernkastel-Kues: Es wäre vielleicht sinnvoll für einen entspannten Heiligenabend grundsätzlich an diesem Tag die Geschäfte zu schließen, auch wenn es ein Werktag ist. Es würde vielen Familien helfen, entspannt in die Weihnachtstage zu starten. Allerdings sollten dafür ein oder alle Adventsonntage geöffnet sein, so wie es in Luxemburg geregelt ist.
Wolfgang M. Müller, Konz: Bin auf jeden Fall für geschlossene Geschäfte an Heiligabend, wenn er auf einen Sonntag fällt. Das Verkaufsverbot an den übrigen Adventssonntagen sollte aber infrage gestellt werden.