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PRO BLITZER
Kommentar: Blitzen bringt mehr Sicherheit

Katharina de Mos TV-Foto: Klaus Kimmling
Katharina de Mos TV-Foto: Klaus Kimmling FOTO: klaus kimmling / TV
Wer rast, gefährdet nicht nur seine eigene Sicherheit, sondern auch das Leben und die Gesundheit seiner Mitmenschen. Zu hohe Geschwindigkeit ist – und das lässt sich wirklich nicht wegdiskutieren – eine der häufigsten Unfall­ursachen. Daher spricht nichts, auch wirklich gar nichts dagegen, wenn Temposünder zur Kasse gebeten werden.

In Trier deutet vieles darauf hin, dass das Ganze wirkt. Die Zahl der Unfälle ist um ein Viertel zurückgegangen, seit die Stadt intensiv blitzt. Das bedeutet: weniger Verletzte, weniger Sachschäden, weniger Polizeieinsätze, weniger unfallbedingter Stau.

Der in Trier oft zu hörende Vorwurf der Abzocke ist dabei nicht gerechtfertigt. Ja, er ist nicht einmal logisch: Das Wort Abzocke bedeutet doch, dass jemand hintergangen, angeschwindelt, ausgebeutet oder von Gaunern übervorteilt wird. Nichts davon ist der Fall. Die Regeln sind glasklar, die Schilder mit den Tempolimits sind unmissverständlich. Wer sich daran hält, hat nichts zu befürchten.

Dass klamme Kommunen von alledem nebenbei profitieren: Ist doch prima! Das bedeutet mehr Geld für Schulen, Soziales, Sport, Straßen oder Kultur. Eine klassische Win-win-Situation.

k.demos@volksfreund.de

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