Krankenhäuser

Dr. Richard Egger, Verbundkrankenhaus, Wittlich: "Wir haben vermehrte Einlieferungen, die vorallem ält ere Menschen mit Herz- oder Kreislaufproblemen betreffen. Denn diese sind von Problemen am meisten betroffen.

Doch viel mehr Patienten sind es im Schnitt nicht. Trotzdem rate ich, viel zu trinken!"

Katherina Arns, Maria Hilf Krankenhaus in Daun: "Mehr Aufnahmen durch die Hitze haben wir nicht. Allerdings liegen mehr notfallmäßige Behandlungen durch Insektenstiche vor."

Rainer Zotz vom Marienkrankenhaus in Bitburg: "Bei so extremen Wetterbedingungen haben wir schätzungsweise 70 Einlieferungen pro Woche, sonst sind es höchstens 50. Meist sind Patienten mit Herz-Nierenproblemen betroffen. Ebenso wie ältere Menschen. Mein Rat lautet: Trinken, trinken, trinken."

Ute Schmitt, Oberärztin in der zentralen Aufnahme im Mutterhaus Trier: "Bei uns gibt es zwar mehr Fälle von Kreislaufproblemen als sonst, die Zahl ist aber noch sehr überschaubar. Vor allem ältere Menschen haben Probleme, da sie häufig zu wenig trinken. Im schlimmsten Fall wären wir aber auch sehr gut vorbereitet."

Dr. Eckart Wetzel, leitender Arzt der Notaufnahme im Brüderkrankenhaus Trier: "Momentan haben wir pro Tag etwa zwei bis drei Patienten mit Kreislaufproblemen. Sonst sind es pro Tag nur ein bis zwei. Hauptsächlich werden ältere Menschen eingeliefert, die häufig auch andere gesundheitliche Probleme haben."

Dr. Stefan Burg, Chefarzt der Inneren Abteilung im Krankenhaus Saarburg: "Wir haben mit etwa ein bis zwei Patienten pro Tag mehr Fälle von Kreislaufproblemen. Die Lage ist allerdings nicht dramatisch, die Hauptursache ist in der Regel Austrocknung. Wir beobachten aber auch, dass momentan weniger Infektionen auftreten."