Meine Hilfe zählt: TV-Benefizaktion verdoppelt Spenden für Projekte in der Region Trier

Benefizaktion : Meine Hilfe zählt! - So spenden Sie für lokale Projekte in der Region Trier

Wer spendet Geld für einen guten Zweck? Gerade in der Vorweihnachtszeit beantworten viele Menschen diese Frage mit Zustimmung. Wer will, dass seine Spende einem Projekt in der Region Trier oder einer Initiative aus der Region zugute kommt, findet dazu bei der Benefizaktion „Meine Hilfe zählt“ eine große Auswahl. 87 Projekte hoffen derzeit auf Unterstützung. Jede Spende bis zu 100 Euro wird ab heute, 12 Uhr, verdoppelt. 20 000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

In der Vorweihnachtszeit ist die Spendenbereitschaft besonders groß. Das wissen auch die Amtskirchen. So hat die evangelische Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ am Sonntag in Saarbrücken ihre neue bundesweite Aktion eröffnet. Mit Adveniat wirbt seit Freitag die Katholische Kirche um Unterstützung für Benachteiligte. „Die Spendenbereitschaft im Bistum Trier ist insgesamt als stabil zu bezeichnen“, bestätigt Judith Rupp, Sprecherin des Bistums Trier.

Auch auf Bundesebene zeichnet sich bei nach dem Spendenrückgang im Jahr 2016 wieder eine leichte Zunahme bei der Bereitschaft ab, anderen zu helfen. In einer vom Deutschen Spendenrat in Auftrag gegebenen Studie prognostiziert das Marktforschungsinstitut GfK bis zum Jahresende eine Gesamtsumme zwischen 5,3 und 5,9 Milliarden Euro. Geldspenden für Geflüchtete gehen allerdings weiter zurück. „Diese Menschen stehen im Vergleich zum Vorjahr weniger im Fokus der Öffentlichkeit“, sagt Daniela Geue, Geschäftsführerin des Deutschen Spendenrats. „Andere Spendenzwecke werden wieder wichtiger. Speziell auf lokaler Ebene können Nachbarschaftsprojekte in diesem Jahr stärker profitieren.“

Der Trierische Volksfreund stellt sich mit seiner Aktion „Meine Hilfe zählt“ bereits seit dem Jahr 2010 in den Dienst solcher Initiativen. Die Idee, eine Online-Spendenplattform mit der kontinuierlichen Berichterstattung eines Medienhauses zu kombinieren, trägt Früchte: Mittlerweile haben die Menschen in der Region 350 Projekte finanziert. Fast zwei Millionen Euro sind dabei zusammengekommen.

Nach einer Verdopplungsaktion vor einem Jahr gibt es ab heute, 12 Uhr, erneut die Chance, zielgerichtete Spenden bis zu 100 Euro an eines der aktuellen Projekte zu verdoppeln. Insgesamt 20 000 Euro stehen dafür zur Verfügung. „Damit dokumentiert das Medienhaus Trierischer Volksfreund auch im siebten Jahr von ,Meine Hilfe zählt‘ seine tiefe Verbundenheit zur Region und den Menschen, die hier leben“, freut sich TV-Geschäftsführer Thomas Marx. „Auf die große Zahl der bereits finanzierten Projekte können unsere Leserinnen und Leser ebenso stolz sein wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“  

Auch Chefredakteur Thomas Roth ist von der Spendenaktion überzeugt: „Unseren Lesern und uns ist das wichtig. Einerseits können wir so spannende aktuelle Nachrichten lesernah und hintergründig aufarbeiten. Andererseits nehmen wir die Menschen der Region in den Blick, die wirklich etwas bewegen, die Verantwortung übernehmen und anderen ein Vorbild sind, Gutes zu tun.“

Einer der aktuellen Spendenaufrufe betrifft den kleinen Maximilian Strauch, der wegen einer Fehlbildung der Gehörgänge wenige Wochen nach seiner Geburt taub geworden ist. Mit technischer Hilfe soll der Zweineinhalbjährige nun das Hören und Sprechen lernen. Für einen ergänzenden Familien-Gebärdensprachkurs und eine tiergestützte Verhaltenstherapie werden Spenden erbeten. „Unser Junge ist in Aufruhr“, beschreibt Maximilians schwerkranke Mutter die oft schwierige Situation zu Hause, wenn das „unverstandene“ Kind gegen sich und andere aggressiv wird.

„Hilfe für Maximilian“ ist eines von 87 Projekten, die sich auf Unterstützung freuen. Chefredakteur Thomas Roth: „Jedes davon steht für Menschen mit viel Empathie und Verantwortungsbewusstsein, für Menschen, die anpacken, und für Hilfe, die etwas bewegt.“

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