Misshandlungsvorwurf: Trierer Landgericht vertagt Verhandlung

Misshandlungsvorwurf: Trierer Landgericht vertagt Verhandlung

Trier. (neb) Weil die psychiatrische Gutachterin verhindert war, ist der erste Prozesstermin am Landgericht Trier gegen einen Iraker, der seine Nichte im Herbst 2009 vier Tage lang eingesperrt, misshandelt und bedroht haben soll, nach zehn Minuten bereits wieder beendet worden.

Die Sachverständige müsse bei der Einlassung des Angeklagten anwesend sein, um sich ein Bild von diesem zu machen, begründete Richter Albrecht Keimburg die Vertagung. Der 37-Jährige, der 2002 in den Niederlanden wegen Totschlags zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden war, soll seine Nichte misshandelt haben, weil sie zu westlich gelebt habe. Die Verhandlung soll am 11. Mai fortgesetzt werden.