Mord in Eupen: Toter identifiziert, Auto verschwunden

Mord in Eupen: Toter identifiziert, Auto verschwunden

Das Polizeipräsidium in Koblenz hat bestätigt, dass es sich bei dem am Stausee von Eupen (Belgien) gefundenen Toten um den vermissten 49-Jährigen aus dem Kreis Ahrweiler handelt (der TV berichtete). Jetzt fahnden die Ermittler der Sonderkommission “Talsperre„ nach dem Fahrzeug des Ermordeten, einem schwarzen Audi Q5.

(fpl) Identität bestätigt: Es sei mittlerweile eindeutig, dass der durch einen Schuss in den Kopf getötete Mann aus dem Kreis Ahrweiler stamme, sagt Ralf Schomisch, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Koblenz, im Gespräch mit volksfreund.de. Der 49-Jährige war am Dienstag als vermisst gemeldet worden.

Am Mittwochvormittag hatte ein Spaziergänger den Toten gegen 9.50 Uhr in der Nähe des Stausees von Eupen entdeckt. Wo der Mann erschossen wurde, das steht noch nicht fest. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit" sei die Fundstelle in der Nähe der Eupener Wesertalsperre nicht der Tatort.

Wie die Behörden mitteilen, sei der Tote anhand von Fotos identifiziert worden. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei in Koblenz übernahmen die Ermittlungen von den belgischen Behörden, die den Fall zunächst bearbeitet hatten. Die Koblenzer Kriminalpolizei gründete dazu die Sonderkommission "Talsperre".

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war der 49-Jährige mit seinem schwarzen Audi Q.5 unterwegs. Kennzeichen: AW-J 170. Der Wagen stehe jetzt im Mittelpunkt der Fahndung: Man wisse derzeit nicht, ob das Fahrzeug entsorgt wurde oder ob der oder die Täter damit unterwegs seien, heißt es bei der Sonderkommission. "Es spricht derzeit einiges dafür, dass der Täter zumindest eine Zeit lang im Wagen gesessen hat", sagt Ralf Schomisch.

Die Polizei will am Nachmittag eine weitere Pressemitteilung herausgeben und über den Stand der Ermittlungen informieren. Hinweise nimmt die Polizei in Koblenz entgegen unter Telefon 0261/1031.

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