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Mord ohne Leiche: Angeklagter früh im Visier der Fahnder

Mord ohne Leiche: Angeklagter früh im Visier der Fahnder

Im Vermisstenfall Walter Klein hatte die Trierer Kripo von Anfang an den Verdacht, dass Kleins Nachbar Hans S. etwas mit dem mysteriösen Verschwinden des Eifeler Rentners zu tun haben könnte.

(sey) Das sagte Chef-Ermittler Harald Richter (58) am heutigen zweiten Verhandlungstag im Mordprozess gegen den 55-Jährigen. Trotzdem dauerte es zweieinhalb Jahre, bis die Fahnder in dem ungewöhnlichen Kriminalfall etwas gegen den Angeklagten in der Hand hatten. Nachdem in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ über den Vermisstenfall berichtet wurde, meldete sich eine Zeugin bei der Polizei. Die ehemalige Nachbarin des Angeklagten berichtete laut Chef-Ermittler Richter von einer Art Kopfgeld, das Hans S.bereits im Sommer 2001 auf den verhassten Rentner Walter Klein ausgesetzt habe. Nach Angaben des Krimialhauptkommissars gibt es auch Zeugen, die den Angeklagten und seine Ehefrau im luxemburgischen Clerveaux gesehen haben wollen. Dort war kurz nach dem Verschwinden Walter Kleins im September 2007 dessen Auto entdeckt worden. Einen ausführlichen Bericht zum zweiten Verhandlungstag vor dem Trierer Landgericht gibt`s in der TV-Donnerstagausgabe.

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